Montag, 2. Juni 2008

test2Moderne Antischlingersysteme erhöhen die Sicherheit beim Fahren eines Caravans. Zu diesem Ergebnis kommen die Testfahrer der niederländischen und der deutschen Caravan-Zeitschriften KCK und Caravaning. Die Sassenberger Caravan Hersteller LMC und TEC produzieren ihre Caravans auf den beiden Caravan Chassis von ALKO und BPW. Da beide in der neuen Saison die Antischlingersysteme der jeweiligen Chassishersteller entweder schon einsetzen oder einsetzen wollen, bot es sich an, die beiden Systeme auf zwei vergleichbaren Caravans zu testen.

Ein LMC Münsterland 495 E mit dem ATC von ALKO und ein TEC Travel King 510 TE mit dem ITC von BPW ausgerüstet, machten sich auf den Weg nach Lelystad in die Niederlande, wo der ANWB eine Hochgeschwindigkeits-Teststrecke unterhält. Trotz der teilweise widrigen Wetterverhältnisse (Regen, starker Wind) wurden die Testfahrten mit erstaunlicher Präzision und teilweise spektakulären Schleudertests durchgeführt.

Bei Versuchen zur kritischen Ausweichsituation, dem bekannten Elchtest nachempfunden, wird das Gespann bei hoher Geschwindigkeit um ein imaginäres Hindernis herumgelenkt (doppelter Spurwechsel). Hier produzieren Fahrer und Gespanne spektakuläre Aktionen. Bei ständig steigender Geschwindigkeit wird der Versuch gefahren. Ab Tempo 80 fangen der Caravan und das Zugfahrzeug an zu driften. Doch auch hier helfen die Systeme, durch Einsetzen der Bremskraft beim ersten Einlenken den Kurs zu halten.

testFazit der Testfahrer: Beide Systeme sind ein Plus an Sicherheit für den Caravanfahrer und daher zu empfehlen. LMC und TEC bieten Ihren Kunden in diesem Jahr bereits in den Sondermodellen Ambassador und Tour das ATC System von ALKO serienmäßig an. Das System IDC von BPW kommt neu auf den Markt und wird ab dem neuen Modelljahr 2009 angeboten.

Foto: LMC

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