Mittwoch, 22. Oktober 2008

Das neue Modell dieses Jahres aus dem Hause Kabe ist der Amber BGXL, der sich mit dem Royal 780 BGXL vergleichen lässt. Allerdings haben sich die Schweden bei der Ausrüstung etwas zurück gehalten. Der Amber BGXL ist eine ökonomische Luxusalternative.

Bei einer Gesamtlänge von knapp neun Metern bietet der nach Modellen mit dem Namen Briljant, Ametist und dem Verkaufsschlager Smaragd neueste Edelstein des schwedischen Herstellers – sein Name bedeutet Bernstein – großzügige rund 17 Quadratmeter Wohnfläche. Die Betten im vorderen Bereich bieten mit 2,25 mal 1,67 Metern Maße, die wohl nicht jeder in der heimischen Wohnung zur Verfügung hat. Wird die Dinette zum Schlafplatz umgebaut, wird daraus ein Ruheplatz von 1,91 mal 0,88 Metern.

Und natürlich müssen auch im Amber die Wohnmobilisten nicht auf die bewährten Kabe-Standards verzichten. Die Fußbodenheizung ist eine zum Patent angemeldete Kabe-Erfindung, die in mehreren unabhängigen Tests mit den besten Noten abgeschnitten hat. Die Heizschlaufen sind bis direkt an die Küche, den Eingang und auch in den Toilettenbereich verlegt und sorgen im ganzen Wagen für gleichmäßige und behagliche Wärme.

Nur Kabe-Wohnwagen haben das einzige, zum Patent angemeldete Lüftungssystem VarioVent. Es zeichnet sich unter anderem durch verstellbare Lüftungsöffnungen aus, mit denen sich die Frischluftzufuhr nach Bedarf regeln lässt. Die lüftungsaktiven Tapeten sind warmluftdurchlässig und ermöglichen die Belüftung der Wände. Kondenswasser wird am Boden von einer belüfteten, entlang den Kanten verlegten Matte aufgefangen und verdunstet bei eingeschalteter Heizung. Das weiche Deckenmaterial isoliert zusätzlich und dämpft gleichzeitig alle Geräusche von außen. So lässt sich locker mit dem Amber auch im Winter auf Tour gehen.

Foto: Kabe



Freitag, 22. Februar 2008

Der schwedische Wohnwagen-Hersteller Kabe feiert dieses Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Bei diesem Jubiläum wird vor allem eine Entwicklung gewürdigt, die ihresgleichen sucht. In diesen Jahren hat Kabe Kenntnisse und Erfahrungen gesammelt, die heute allen Produkten zugrunde liegt. Der Hersteller hat im Laufe dieser Jahre gelernt, wie ein Wohnwagen für schwedische Klimaverhältnisse auszusehen hat. Das macht de Kabe-Caravane auch in Deutschland äußerst wintertauglich.

Laufend wurden alle Details verbessert und verfeinert – Wärmedämmung, Lüftung, Heizung, Fenster, Möbeldesign und Einrichtung. Kabe ist seit 1993 der meistverkaufte skandinavische Wohnwagen in Schweden. Der Bestseller aller Zeiten, der Ametist, ist Schwedens meistverkaufter Wohnwagen und auch ein Exportschlager.

Er ist ein gediegenes Modell für alle, die einen Wohnwagen mit praktischen und bequemen Lösungen suchen.Er hat alles – eine arbeitsfreundliche Küche, großzügige Garderoben und Schränke sowie einen funktionellen Waschbereich.

Doppelbett, zwei- oder dreistöckige Stockbetten – Die Kunden nennen Ihre Wünsche, und Kabe baut ihnen einen maßgeschneiderten Wohnwagen. Wie alle Kabe-Wohnwagen ist auch der Ametist GLE voll ausgerüstet. Außerdem lässt er sich sehr flexibel einrichten.

Suchen die Caravaner etwas speziellere Raumeinteilung, sollten Sie sich einen Ametist anschauen – den verwandlungsfähigsten Kabe-Wohnwagen. Bei dem Modell VGLE ist die Raumeinteilung spiegelverkehrt und der Einstieg befi ndet sich hinter dem Radkasten.

Foto: Kabe



Samstag, 3. November 2007

Mit dem Royal Hacienda hat der schwedische Hersteller Kabe bereits den längsten Wohnwagen Europas gebaut. Er hat eine Gesamtlänge von 11,2 Metern, ist knapp zwei Meter hoch, 2,35 Metern breit und bietet eine Wohnfläche von 22 Quadratmetern.

Nun haben sich die Schweden wieder etwas Spezielles einfallen lassen: Der Kabe Royal Tower ist ein Wohnwagen mit zwei Etagen. Der 8,2 Meter lange Wagen ist 4,4 Meter hoch. Somit hat auch das obere Stockwerk volle Stehhöhe. Im Erdgeschoss liegen Wohnzimmer, Küche mit Frühstücks-Dinette und Schlafzimmer. Im Obergeschoss befindet sich der Relax-Raum mit L-förmigem Sofa, Barschrank und Weinkühler.

Vor knapp 50 Jahren war an solche Dimensionen noch nicht zu denken.1958 tüftelte Kurt Blomqvist in der heimischen Garage an einem Wohnwagen für den Familienurlaub. Er hatte das Zelten satt. Das erste Modell verkaufte er, doch für die Ferien baute er einen neuen Wagen. Der Leiter der Flugverwaltungsüberwachung in Jönköping hatte praktisch keine Freizeit mehr. Während die Familie verschiedene Campingplätze genoss, baute er in der Garage weiter. Es entstand der Kabe Komet 250, 2,4 Meter lang und 1,8 Meter breit. Die Wurzel für das nach seinen Initialen benannte Unternehmen war gelegt. Noch heute bestimmt der Siebziger dessen Geschicke – als Vorstandsvorsitzender.

Foto: Kabe