Dienstag, 15. April 2008

Der klassische Campingstuhl mit hoher Lehne gehört zum meistgenutzten Zubehör im Caravan. Die Fachzeitschrift Caravaning versammelte zwölf Markenstühle für einen Vergleich in Sachen Komfort, Stabilität, Handling und Transport. Ein guter Campingstuhl muss natürlich einiges mitmachen. Er soll leicht und doch stabil sein, er soll Komfort am Tisch und beim Relaxen bieten.

Nach diesen Anforderungen richteten sich auch die Testkriterien. Im Testfeld tummelten sich zwölf Probanden, jeweils zwei kamen aus dem gleichen Haus. Diese sechs Marken – Bel Sol, Camp4, Crespo, Dukdalf, EA, Lafuma – gehören laut Caravaning zur Spitze des europäischen Campingmöbelbaus und sind in fast allen Zubehörkatalogen gelistet. Beim Preis rangieren sie zwischen 40 und 95 Euro.

Zwei Ausführungen unterscheidet man heute bei den Spitzenstühlen. Den Klassiker, bei dem jeweils Vorder- und Hinterbeine durch einen Bügel am Boden verbunden sind, und die Campingstühle mit Einzelbeinen, oft in Vierkant-Alu, die konstruktiv aufwändiger sind. Unterschiede gibt es im Bespannungsmaterial. In der Regel werden hochfeste Gittergewebe aus Polyester verwendet. Bezüge aus Baumwollstoff oder ähnlichem findet man nicht mehr. Im Test standen ausschließlich Campingstühle mit hohen Rückenlehnen, fünf mit Einzelbeinen, sieben mit Bügelbeinen. Außer Lafuma traten alle Marken mit beiden Bauarten an.

Am besten schnitt der Supreme Ergo von EA Metallbau ab. Vier der acht Tester wählten ihn auf den ersten Platz. Drei weitere Tester sahen ihn als den drittbesten Stuhl an.

Foto: EA Metallbau



Freitag, 11. April 2008

Familienkutsche, Offroad-Maschine oder PS-Protz gefällig? Fünf Zugmaschinen hat die Zeitschrift Caravaning unter die Lupe genommen. Die unterschiedlichen Autos erfüllen ganz verschiedene Wünsche. So verschieden die Ansprüche beim Kauf eines Caravans sind, so verschieden sind sie auch, wenn ess um den passenden Zugwagen geht.

Der Toyota Auris (Foto) soll die heißt umgekämpfte Golfklasse aufmischen und stellt sich dabei gar nicht schlecht an. Der Nissan X-Trail hingegen spielt am anderen Ende der Skala – bei den bulligen SUVs. Während der Mazda 5 als sportliche Familienkutsche die Familienkasse nicht allzu sehr angreift (Grundpreis: 27.600 Euro), kommt der kurze Mitsubishi Pajero schon ein bisschen teurer (36.690 Euro) – dafür hat er aber auch ordentlich Dampf unter der Haube und steckt auch im Gelände eine Menge weg. Wer noch ein bisschen tiefer in die Tasche greifen kann, dürfte sich für den BMW X5 interessieren, der mit bulligen 235 PS zu Werke geht und im Grundpreis bei knapp 52.000 Euro liegt.

Das im Solobetrieb sehr gute, komfortable Fahrwerk des Toyota könnte für die Gespannfahrt etwas straffer ausgelegt sein. Für den Gepäcktransport gibts in Größe, Variabilität und Nutzbarkeit nur Normalkost. Echten Luxus in dieser Klasse bietet aber das beim Top-Modell Executive serienmäßige, schlüssellose Zugangs- und Startsystem. Die geräumige Karosserie, die sicheren Fahrleistungen im Gespann und die umfangreiche Serienausstattung stempeln den X-Trail zu den Top-Angeboten unter den SUV-Zugwagen.

Als kompakten und äußerst geländegängigen Zugwagen mit souveränen Zugeigenschaften, für die der Besitzer allerdings mit hohem Verbrauch bezahlt, bewerten die Tester den Pajero.Der Mazda überzeugte durch seine Flexibilität und das stabile Fahrverhalten im Gespann. Der BMW schließlich ist zwar nur eingeschränkt geländetauglich, aber bärenstark. Er taugt vor allem für die Straße.

Foto: Toyota