Freitag, 6. Juni 2008

Manuell seinen Caravan rangieren und das mit einem relativ einfachen Prinzip, das verspricht der CampMover der Firma Sandner Gerätetechnik. Er ist für Anhänger bis 2000 kg geeignet, wiegt etwa 6,5 kg und ist direkt beim Hersteller für rund 300 Euro erhältlich.

Das angewandte Prinzip ist denkbar einfach. Der CampMover wird auf die Radschrauben aufgesetzt und mit – einer – Radschraube, die vorher gelöst werden muss, befestigt. Jetzt kann eine Person den Anhänger mittels Hebelkraft problemlos bewegen, während der Partner bei Bedarf an der Deichsel die Handbremse bedient und lenkt.

Er ist in zwei Versionen erhältlich, einmal als CampMover SF ausschließlich für Wohnwagen mit Stahl- und dann als CampMover L für Caravans mit Stahl- oder Alu-Felgen. Ganz neu ist außerdem der Campmover SF5 für Stahlfelgen mit fünf Radschrauben.

Foto: Sandner Gerätetechnik



Mittwoch, 4. Juni 2008

Der Freizeitfahrzeughersteller Bürstner und der Fensterhersteller Polyplastic BV, Rotterdam, nehmen seit dem vergangenen Jahr eine Sicherheitsaktion zur Überprüfung der Fenster bei Wohnwagen der Baujahre 1998 bis 2000 vor. Im Rahmen ständiger Qualitätskontrollen war festgestellt worden, dass sich unter bestimmten Umständen, wie hoher UV-Einstrahlung die Verbindung zwischen der Innen- und der Außenscheibe lösen kann. Intensive Tests und Untersuchungen durch Sachverständige haben nun ergeben, dass noch weitere Baujahre betroffen sein können. Grund hierfür ist, dass die für den Siebvolldruck im Sei­tenbereich der Fenster verwendete Farbe keine ausreichend hohe UV-Beständigkeit auf­weist.

„Auch wenn sich nach unseren bisherigen Erfahrungen Fensterscheiben nur vereinzelt nach ausreichend langer UV-Bestrahlung und beim Einwirken entsprechender Kräfte gelöst haben, haben wir uns dennoch im Interesse der Sicherheit unserer Kunden und der des Straßenverkehrs dazu entschlossen, vorsorglich alle Fenster mit Siebvolldruck zu überprüfen“, so die Geschäftsführer von Bürstner und Polyplastic, Klaus-Peter Bolz und Jan Peter Veeneman, übereinstimmend.

Bei allen Fahrzeugen werden die Innen- und die Außenscheibe fest mit einer speziell hierfür entwickelten Verschraubung, die kaum auffällt, dauerhaft miteinander verbunden. Jan Peter Veeneman von Polyplastic betont, dass die Nachrüstung mit der Schraubenverbindung den großen Vorteil habe, dass die erforderlichen Arbeiten nur wenig Zeit in Anspruch nehmen und die Kunden deshalb bei ihrem Händler auf die Nachrüstung warten könnten. Betroffen sind Caravans der Baujahre 1998 bis 2005. Bei allen Fahrzeugen, bei denen einzelne Fenster, die sich gelöst hatten, im Rahmen der bisherigen Sicherheitsaktion bereits nachgerüstet worden sind, werden vorsorglich auch noch die Scheibenhälften der übrigen Fenster fest miteinander fixiert.



Montag, 2. Juni 2008

Moderne Antischlingersysteme erhöhen die Sicherheit beim Fahren eines Caravans. Zu diesem Ergebnis kommen die Testfahrer der niederländischen und der deutschen Caravan-Zeitschriften KCK und Caravaning. Die Sassenberger Caravan Hersteller LMC und TEC produzieren ihre Caravans auf den beiden Caravan Chassis von ALKO und BPW. Da beide in der neuen Saison die Antischlingersysteme der jeweiligen Chassishersteller entweder schon einsetzen oder einsetzen wollen, bot es sich an, die beiden Systeme auf zwei vergleichbaren Caravans zu testen.

Ein LMC Münsterland 495 E mit dem ATC von ALKO und ein TEC Travel King 510 TE mit dem ITC von BPW ausgerüstet, machten sich auf den Weg nach Lelystad in die Niederlande, wo der ANWB eine Hochgeschwindigkeits-Teststrecke unterhält. Trotz der teilweise widrigen Wetterverhältnisse (Regen, starker Wind) wurden die Testfahrten mit erstaunlicher Präzision und teilweise spektakulären Schleudertests durchgeführt.

Bei Versuchen zur kritischen Ausweichsituation, dem bekannten Elchtest nachempfunden, wird das Gespann bei hoher Geschwindigkeit um ein imaginäres Hindernis herumgelenkt (doppelter Spurwechsel). Hier produzieren Fahrer und Gespanne spektakuläre Aktionen. Bei ständig steigender Geschwindigkeit wird der Versuch gefahren. Ab Tempo 80 fangen der Caravan und das Zugfahrzeug an zu driften. Doch auch hier helfen die Systeme, durch Einsetzen der Bremskraft beim ersten Einlenken den Kurs zu halten.

Fazit der Testfahrer: Beide Systeme sind ein Plus an Sicherheit für den Caravanfahrer und daher zu empfehlen. LMC und TEC bieten Ihren Kunden in diesem Jahr bereits in den Sondermodellen Ambassador und Tour das ATC System von ALKO serienmäßig an. Das System IDC von BPW kommt neu auf den Markt und wird ab dem neuen Modelljahr 2009 angeboten.

Foto: LMC



Samstag, 31. Mai 2008

Mit seiner durchdachten Materialkombination aus abwaschbarem Dach und hochwertigen Leacryl-Wänden empfiehlt sich das Bristol II von Zelthersteller dwt gleichermaßen für Reise- wie für Saisoncamping. Attraktive Optik, wohnliches Ambiente durch hübsche Gardinen, praktische Seiteneingänge und das breite Größenangebot machen dieses Modell zum allseits beliebten Urlaubsbegleiter.

Die Seitenwände: sind mit Fenster inklusive Gardine, Eingangstür und fest angenähten volumenreichen Schaumstoffwülsten zur optimalen Abdichtung der Seitenwände am Caravan ausgerüstet; die beiderseits eingearbeitete Hochentlüftung dient der Kondenswasserminimierung und ist verschließbar.Das Gestänge besteht aus 25 x 1 mm Stahl, ist galvanisch verzinkt und gold passiviert, inklusive zweier Andruckstangen für die Schaumstoffpolster.

Die serienmäßig mitgelieferten Andruckstangen dienen zur Abdichtung der Seitenwand am Wohnwagen. Ob Wind im Sommer oder Kälte im Winter. Diese beiden Stangen müssen einfach dabei sein. Das Bristol II bietet Caravanern also rund ums Jahr eine gemütliche Heimstatt.

Foto: dwt



Donnerstag, 29. Mai 2008

Wer mit dem Wohnwagen auf Reisen geht, muss einiges unterbringen. Fahrräder und Schlauchboote, Luftmatratzen und Federballspiele, Klappstühle und Grillzeug. Die acht Grundrisse der Casa-Familia-Baureihe von LMC bieten reichlich Stauraum für die Urlaubsutensilien, etwa in einer der geräumigen Heckgaragen, die sich am Urlaubsziel im Handumdrehen wieder in ein gemütliches Etagenbett verwandelt im Casa Familia 510 MDK.

Die durchdachten Raumkonzepte der Casa Familia-Baureihe machen aus dem Familienurlaub wirklich erholsame Ferien. Dafür sorgen teilweise abtrennbare Kinderzimmer mit eigenen Sitzgruppen oder sogar einem separaten Etagenbett im Bug des neuen 710 TK. So finden Groß und Klein auch in Ihrem doppelachsigen Ferienzuhause den Freiraum, den sie von zu Hause kennen.

Wie daheim sorgt auch im LMC-Urlaubsparadies eine moderne, voll ausgestattete Küche für das leibliche Wohl der Lieben. Raffinierte Details wie die modernen und besonders pflegefreundlichen Dunstabzugshauben und Platz satt zum Kochen und Genießen machen Appetit auf mehr. Wie der Name es vermuten lässt, ist der Casa Familia eben ein Haus für die Familie, nur auf Rädern.

Foto: LMC



Dienstag, 27. Mai 2008

Wenn es in die neue Saison geht, dann soll nicht nur der Caravan blitzblank sein, sondern auch das Vorzelt. Vor allem durch die Fensterfolien soll die schöne Urlaubslandschaft genossen werden können. Der Hersteller dwt hat dafür nützliche Tipps. Zur richtigen Pflege der Vorzelt-Fensterfolien braucht der Camper eigentlich nur zwei Dinge: Ein weiches Tuch und warmes Wasser. Denn Fensterfolien benötigen eine schonende Pflege ohne scharfe chemische Mittel. Glasreiniger, Acrylglasreiniger und Co. sind für die Zeltfensterfolien tabu.

Die in den Reinigungszusätzen enthaltenen Lösungsmittel wie etwa Alkohol nehmen die Weichmacher aus der Folie. Die Folge: Fensterfolien verhärten frühzeitig und werden brüchig. Reinigt der Camper seine Scheiben ganz einfach mit Wasser, kann er die Lebensdauer der Folien entscheidend verlängern. Eine dauerhafte Klarsicht ist damit garantiert. Die Inhaltsstoffe der bekannten Window-Color-Bilder können den Acrylfenstern schaden. Ein Tipp von dwt: Im Vorzelt besser auf solche Fensterbilder verzichten.

Auch wenn die Camping-Zeit vorüber ist – wer mag jetzt schon daran denken – sollte das Zelt nicht einfach zusammengelegt werden. Die Fensterfolien sollten immer vor anderen Zeltmaterialien geschützt werden. Kommt die Acrylfolie nämlich mit anderen Kunststoffteilen wie etwa Reißverschlüssen, Abspanngummi oder Erdstreifen in Berührung, kann es zur so genannten „Weichmacher-Wanderung“ kommen. Abdrücke, Verfärbungen oder Aushärtungen können bei der Folie die Folge sein und würden die Lebensdauer spürbar reduzieren. Als Schutz können einfach Seidenpapier oder Vorzeltgardinen zwischen Fensterfolie und andere Zeltmaterialien gelegt werden.

Foto: dwt



Sonntag, 25. Mai 2008

Sicherheit, Ambiente und Ideenvielfalt „zum Mitnehmen“, so umschreibt Caravan-Hersteller Wilk seinen S3. Wie der klassische S4 präsentiert sich auch der sportliche S3 mit neuer Außensilhouette und eleganter Linienführung. Sein unverkennbares Markenzeichen ist ebenfalls der markante Heckleuchtenträger – ein absoluter Blickfang auf jedem Campingplatz.

Doch wie so oft im Leben kommt es auch bei Whnwagen nicht nur auf Äußerlichkeiten an. Aber auch im Inneren weiß der S3 zu überzeugen. Beispielsweise durch die großzügige Salonsitzgruppe, die Platz für die ganze Familie bietet. Das variable Eckelement fungiert dabei nicht nur als erweiterte Sitzfläche, sondern auch als separat stellbarer Reservehocker. Der besondere Clou ist ein zusätzlich integriertes Staufach. Speziell für den S3 450FS wurde ein neuer innovativer Grundriss entwickelt. Die einzigartige Salonsitzecke ist multifunktional verwendbar. Ob als Sofa oder Sitzgruppe mit mobilem Staufach und Anlehnfunktion oder auch nach Lust und Laune als weitere Sitzmöglichkeit variabel nutzbar, wenn es doch mehrere Personen werden sollten.

Da es oft Kleinigkeiten sind, die den großen Unterschied machen, soll auch die attraktive Designer-Deckenlampe mit dekorativer Holzeinfassung erwähnt werden, die stimmungsvolles Ambiente schafft. Für individuelle Lichtakzente sorgen außerdem vier Lichtspots, die bei der Rundsitzgruppe des S3 zusätzlich integriert sind. Der Gaskastendeckel des S3 lässt sich dank eines speziellen, Platz sparenden Parallelogramm-Mechanismus bequem nach oben öffnen. Die integrierten Rangiergriffe und die Schlossabdeckung in Form des Wilk-Logos komplettieren das Design.

Foto: Wilk



Freitag, 23. Mai 2008

Vor 77 Jahren begann Wally Byam mit der Herstellung von Wohnanhängern und initiierte damit bei vielen Amerikanern ein neues Lebensgefühl und die Leidenschaft zum Reisen. Auch nach 77 Jahren werden die traditionellen Airstream-Anhänger immer noch mit großer Hingabe von Hand im Jackson Center Ohio gefertigt. Um der Nachfrage nach einem Multifunktionsanhänger zum Transport von Sportausrüstungen nachzukomme, hat Airstream 2006 zusammen mit Nissan Design und Kelty Outdoor Products den Basecamp entwickelt.

Dieses außergewöhnliche Multifunktionsfahrzeug, das mit seinem Design an den ersten „Torpedo“ Anhänger erinnert, den Wally Byam in den 30er Jahre gebaut hat, verfolgt konsequent die Philosophie des aktiven Outdoor Lebens. Der Basecamp dient als Transportanhänger und als Basis für Camping Abenteuer – ob am Strand mit dem Surfbrett oder in den Alpen mit dem Mountainbike oder Motorrad. Der Basecamp ist der richtige Begleiter, um Ihre Sportgeräte sicher und komfortabel zu transportieren und vor Ort als Basis für weitere Aktivitäten zu dienen.

Durch das optionale Kelty Zelt, das vor Ort am Heck des Basecamp angebaut werden kann, wird der Stauraum mehr als verdoppelt. Dort können Sie Ihre nasse Kleidung und Ausrüstungsgegenstände lagern. Das Innere des Fahrzeugs dient dann als Schlafraum, Kochstätte und Aufenthaltsraum, in dem Sie durch die Panoramascheiben den Ausblick genießen und durch das Skylight im Dach die Sterne beobachten können.

In Kürze ist der Basecamp auch in Europa erhältlich. Um den Anfragen von europäischen Kunden gerecht zu werden, hat sich Airstream entschieden, eine kleine Serie von Fahrzeugen für den europäischen Markt anzubieten. Diese Fahrzeuge werden vom deutschen Airstream Partner und Fahrzeugbau-Spezialisten Roka Werk GmbH für den europäischen Markt modifiziert und können in Kürze über alle europäischen Airstream Partner mit der üblichen zweijährigen Werksgarantie bezogen werden. Die Modifikation beinhaltet die fachgerechte Umrüstung auf europäische Achsen und Zugeinrichtung, die Anpassung der Beleuchtungsrichtung sowie der Gas- und Elektrikinstallation. Der erste Prototyp wird von Roka Werk auf der Magic Bike Week an diesem Wochenende in Rüdesheim vorgestellt.



Mittwoch, 21. Mai 2008

Die Fußball-Europameisterschaft steht vor der Tür und da ist es kein Wunder, dass bei so manchem die Sportbegeisterung wächst. Sport-Begeisterung, die entwickeln Caravaner auch für das Einstiegsmodell von Knaus. Ganz gleich, wie verschieden die Ansprüche sind, im Sport kommt jeder auf seine Kosten.

Kompakt und ansprechend konzipiert, mit einem breiten Spektrum an Familien-, Einzel- und F-Bett-Grundrissen, bietet er nicht nur Aktions- und Erholungsraum für alle großen, auch tolle Spielfelder für die kleinen Caravaner. Die besten Voraussetzungen für sonnige Urlaubslaune und grenzenlosen Freizeit-Spaß.

Er verfügt über bequeme Salon- und U-Sitzgruppen mit erhöhten Rückenpolstern, einfachen Bettenbau ohne Ausgleichspolster sowie flexible Kinder-Stockbetten. Weitere Highlights sind die komfortablen Staumöglichkeiten, das multifunktionale TV-Raumteiler-System und die bedienungsfreundliche Kocher-Spüle-Kombination mit großer Arbeitsfläche. Nicht zuletzt überzeugt die Einsteiger der Preis des Sport.

Foto: Knaus



Montag, 19. Mai 2008

Was bei Hotels und Pauschalurlaub bereits seit Jahren Standard ist, soll nun auch für Campingplätze auf breiter Front möglich werden: die verbindliche Online-Buchung via Internet. Der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland (BVCD) wird in diesem Sommer in Kooperation mit cris24.com die ersten online buchbaren Campingplätze ausweisen.

Nach einer Studie der Arbeitsgruppe Onlineforschung (AGOF) sind bereits über 40 Millionen Bundesbürger ab 14 Jahren regelmäßig online. Dabei ist bemerkenswert, dass Nutzer, die älter als 50 Jahre sind, bereits knapp 25 Prozent, also etwa 10 Millionen Nutzer ausmacht und viel mehr noch, die am stärksten und schnellsten wachsende Nutzergruppe überhaupt ist. Außerdem sind Internetnutzer überdurchschnittlich gebildet, haben ein überdurchschnittliches Einkommen und leben vorwiegend in Haushalten mit mindestens drei Personen.

Beste Chancen also, um das Thema Camping als individuelle Urlaubsform, besonders für Familien, im Internet noch besser zu platzieren und einen echten Mehrwert zu schaffen. Beachtet man dazu, dass die Themen Urlaubs- und Last-Minute Reisen sowie Hotels für Urlaubs- und Geschäftsreisen zu den meistgenannten gehören wenn die Frage nach generellem Produktinteresse oder konkreter Kauf- bzw. Buchungsabsicht gestellt wird, erkennt man nicht nur die Möglichkeiten sondern sieht akuten Handlungsbedarf.

Der BVCD hat diese Perspektiven erkannt und mit cris4.com einen Partner, dessen Buchungssystem weit über die bisher bekannten Möglichkeiten geht. In der Pilotphase können ausschließlich Touristenplätze gebucht werden, Bungalows, Mietcaravans und Mobilheime werden zum Ende der Saison im Angebot von cris24.com sein.