Mittwoch, 13. August 2008

Beim Anblick des Adiva wird wohl vielen Caravanern der Atem stocken und sie werden eine große Sehnsucht nach schönen Erlebnissen verspüren. Gedacht ist das Modell aus dem Hause Adria für alle, die etwas mehr wollen. Der Adiva ist ein Wohnanhänger in einem Top-Design, es kennzeichnen ihn modern abgerundete Außenlinien sowie eine ausgewogene Einheit aus Schönheit und Prestige.

Er ist in der neuen Holzfarbe Ohio Kirsche ausgestattet. Der extravagante Caravan betet neben dem Schlafzimmer auch eine Garage. Die Wohnwagenfreunde können aus fünf Grundrisse mit Innenlängen von 4,74 bis 5,54 Metern wählen. Der Vollpolyesteraufbau sorgt dafür, dass an Hagelschäden kein Gedanke verschwendet werden muss.

Je nach Modell hat der Adiva 217 oder 230 Zentimeter Innenbreite. Die Fenster haben nicht nur eine neue Form, sondern sind auch schwarz getönt, was für mehr Privatsphäre sorgt. Die intime indirekte Beleuchtung an den Sitzgruppen ermöglicht Izudem die schönsten Ferienmomente auf ganz besondere Art zu genießen.

Foto: Adria Deutschland



Montag, 11. August 2008

Auf dem Testgelände von Iveco in Markbronn bei Ulm hat ein Caravan mit dem neuen TEC-Korpus seine ersten 150.000 Kilometer hinter sich gebracht und mit Bravour überstanden. Eine Runde betrug einen Kilometer Länge, Alterungsprozess für das Fahrzeug von 1000 gefahrenen Kilometern, die Testlänge betrug 150 Runden. Getestet wurde ein Travel King 520 HTD, Saison 2009 mit einer Geschwindigkeit von durchgängig 40 Stundenkilometern.

Die Teststrecke besteht aus vier Abschnitten: Sie beginnt mit Kopfsteinpflaster, dem so genanntem „Belgischen Block“, der eine besonders unebene Pflasterung aufweist. Weiter geht es mit einer „ausgebesserten Landstraße“, die nur sehr grob „ausgebessert“ wurde. Der dritte Abschnitt ist eine Betonstraße mit starken Querrillen. Zum Abschluss kommt eine Strecke mit sechs Zentimeter tiefen Schlaglöchern in Kratergröße, so dass die Räder hineintauchen müssen und keine Chance haben, darüber hinweg zu gleiten.

Das Ergebnis dieser Strapazen fällt für TEC äußerst zufriedenstellend aus. Lediglich ein Verschluss am Hebekippdach hat sich gelöst und ein Topfdübel an einem Möbelteil musste nachmontiert werden. Dieser zusätzliche Topfdübel wird ab sofort in die Serienproduktion einfließen und wird die Wohnwagen mit der neuen Korpuskonstruktion noch sicherer machen als sie es nachweislich sowieso schon sind.

Foto: TEC



Sonntag, 10. August 2008

Der Campingpark Sanssouci stellt auf seiner Internetsite nicht nur sich und die verschiedenen Einrichtungen vor, sondern porträtiert auch einzelne Besucher. Dabei stieß ich auf die Geschichte der Familie Esser. Die stelle ich deshalb in den Blog, weil sie auch meine Einstellung zum Urlaub wiedergibt. Ich muss nicht die Erasco-Dose von zu Hause mitnehmen, wenn ich an einem neuen Ort bei einem Essen Regionaltypisches und Einheimische kennen lernen kann. Dass das Ehepaar vorrangig über die Gastronomie beim Campen erzählt und auch noch Esser heißt, ist ein ganz amüsanter Nebenaspekt.

Ulrike Esser liegt gemütlich auf dem Liegestuhl vor ihrem Wohnwagen. Drinnen rumort ihr Mann Hans-Peter, bald darauf kommt er heraus, in der Hand eine Flasche Bier. Es ist später Samstagnachmittag, das Ehepaar hat schon eine Woche auf dem Campingpark Sanssouci-Gaisberg verbracht und fühlt sich anscheinend pudelwohl. Hund Rocco schnuppert an den Beinen von Ulrike Esser und sucht sich ein schattiges Plätzchen, legt sich nach drei Runden hin, und schläft einfach ein. Hans-Peter Esser holt sich einen Klapphocker, setzt sich und sagt in seinem unnachahmlichen rheinischen Dialekt, „der fühlt sich hier sauwohl.“ Sie kommen nun schon im dritten Jahr auf den Platz, den sie wegen seiner Bäume und der Havel lieben, aber auch wegen des Komforts, den er bietet.

Ein Gefühl der Gelassenheit liegt über dem kleinen Areal, in dem der Wohnwagen der Essers steht, die beiden lachen viel, die Erholung hat also schon gegriffen. Seit einer Woche sind sie schon da – und wollen noch eine zweite bleiben. Dann muss Ulrike Esser wieder zurück zu ihrer Arbeit, sie ist Buchhalterin. Bei der Arbeit in Mönchengladbach haben die beiden sich kennen gelernt. Er ist nun Rentner, war Bilanzbuchhalter in derselben Firma und ihr Chef, 1996, nach einigen „wilden Jahren“, wie sie beide lachend sagen, haben sie geheiratet.

In den großen Ferien fahren sie entweder nach Frankreich, nach Italien oder nach Österreich. Der Campingurlaub hat Völker verbindende Funktion, darüber sind sie sich einig. Haben sie doch vor achtzehn Jahren an der Dordogne ein Paar aus Paris kennen gelernt, mit dem sie immer noch in Kontakt sind. An Frankreich und der Toskana gefällt den beiden besonders das gute Essen und natürlich die Landschaft, und sie amüsieren sich königlich über holländischen Camper, die alles, was sie für ihren Urlaub benötigen, mitbringen. Das ist nicht ihre Sache, sie lieben es, durch das Essen einen anderen Geschmack zu kosten und dabei auch neue Menschen kennen zu lernen. Denn nichts ist so kommunikativ wie ein Restaurant, in dem entspannte Gäste sitzen. Die Unterhaltung übernimmt dann Ulrike Esser, sie kann Französisch und Englisch, auch ein bisschen Italienisch. Aber so, wie Hans-Peter Esser offen auf jeden zugeht, den er trifft, kann er wahrscheinlich auch ohne Sprachkenntnisse beste Kontakte machen. Die Toskana, Burgund, Südtirol, die Ardèche und die Normandie haben sie schon bereist – und sie werden weiter die Welt erkunden. Da könnte man schon ein bisschen neidisch werden, wenn man sieht, wie dieses Paar mit sich selbst im Reinen ist und wie sie ihre touristische Neugier mit Genuss und Gelassenheit zu verbinden wissen. Auch Hund Rocco weiß dies zu schätzen, der gerade wieder aufgestanden ist, um sich ein neues, noch schattigeres Plätzchen zu suchen.

Foto: Campingpark Sanssouci



Donnerstag, 7. August 2008

Für viele Wilk-Fans ist die Wiedereinführung der Komfort-Klasse S5 ein echter Meilenstein im Markenspektrum:Hier zeigt der traditionsreiche Caravanhersteller nicht nur im Interieur-Bereich seinen hohen Anspruch an Qualität, Liebe zum Detail und Stilsicherheit – vor allem die aerodynamische Exterieur-Silhouette symbolisiert den äußerst selbstbewussten Charakter des neuen Wilk S5.Mit seiner markanten, partiell bis zum Dach hochgezogenen Bugpartie fällt der neue S5 sofort ins Auge.

Der Wohnwagen wirkt wesentlich moderner und dynamischer als viele seiner „Artgenossen“ der oberen Mittelklasse und strahlt vor allem auch durch die klare Seitenwandgestaltung eine zeitlose Eleganz aus. Ausschließlich die Partie mit den großzügigen Rahmenausstellfenstern wurde in die dezente seitliche Farbgebung integriert – so wirkt das Außen-Design des S5 noch schlanker und klarer.

Ein wahres Feuerwerk an neuen Stilelementen bietet der S5 in seinem innovativ konzipierten Interieur: Hier dominiert zum ersten Mal der neue Wohntrend in dunkleren Holztönen – das edle French-Cypress-Dekor verleiht den Möbelfronten eine durchgängige Wertigkeit und zeitlose Eleganz. Der strapazierfähige Fußboden in Schiffsparkett-Optik, die bis unter die Decke reichenden, holzfarbigen Abschlussprofile der Oberschränke und Zierblenden in Alu-Optik unterstreichen das vornehme „Yach““-Feeling des WILK S5. Toll zum dunklen Edel-Holzton passen die beiden neuen, eigens für den S5 entworfenen Stoff-Designs-

Die zunächst drei verschiedenen Grundrissvarianten des Premium-Wilk sind allesamt als komfortable Reisewohnwagen für Paare konzipiert und realisieren sogar auf einer Gesamtlänge von knapp unter sechs Metern getrennte Schlaf- und Wohnbereiche, großzügige Sanitärbereiche, gut ausgestattete Kompaktküchen und zusätzlichen Stauraum im integrierten Kleiderschrank.

Foto: Wilk



Dienstag, 5. August 2008

Der Airstream 684 ist das Flaggschiff der europäischen Airstream-Modellpallette. Er bietet allen erdenklichen Komfort und Schlafplätze für bis zu 4 Personen. Sein Luxus-Designerbad und das separate Schlafzimmer mit seinen zwei komfortablen Betten im Heck und der Panoramaverglasung sorgen für 5-Sterne-Wohlfühlambiente. Die beiden getrennten Betten können mit Hilfe eines zusätzlichen Lattenrostes und einer Einlegematratze zu einem großen Bett umgebaut werden. Natürlich gibt es den Airstream 684 auch von vornherein mit einem Doppelbett.

Airstream ist weltweit bekannt für seine außergewöhnlichen, luftfahrtinspirierten Fahrzeuge aus Aluminium. Diese besondere Aluminiumhülle hat einen hohen Wiedererkennungswert und hat Airstream-Wohnwagen zu den bekanntesten Caravans der Welt gemacht. Seit 75 Jahren wird jeder Airstream von Grund auf, in traditioneller Art und mit der jahrzehntelangen Erfahrung der Airstream Mitarbeiter hergestellt.

Die Aluminiumhülle und das Aluminiumgerippe werden sorgfältig mit mehreren hundert Nieten von Hand vernietet. Als Ergebnis erhält man einen sehr leichten, selbsttragenden Aufbau. Nach der Montage der Hülle auf das Aluminiumgerippe wird die Dämmung montiert und dann die Innenverkleidung angebracht. Die Stabilität eines jeden Aufbaus unterliegt einer strengen Überwachung.

Und auch im Inneren haben die Silberlinge einiges zu bieten. Wer sich davon überzeugen will, hat bei der Open Week vom 30. August bis 7. September die Gelegenheit dazu. Das Roka-Werk in Mengerskirchen ist nur eineinhalb Stunden vom Caravan Salon Düsseldorf entfernt. Bei einem Glas Sekt können die unterschiedlichen Modelle zwischen 9 und 21 Uhr in Augenschein genommen werden. Für eine ausführliche Beratung wird eine Voranmeldung unter (06476) 91330 erbeten.



Sonntag, 3. August 2008

Tentstation ist der Campingplatz mitten in Berlin. Direkt im Grünen und nur fünf Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof entfernt – das ist urbanes Campen. Tentstation befindet sich auf dem Gelände eines stillgelegten Freibads in Berlin Mitte-Tiergarten. Die leeren Becken und die alten Sprungtürme schaffen eine besondere Atmosphäre. Beachvolleyball im Pool spielen, mit Blick auf den Fernsehturm frühstücken und Leute aus der ganzen Welt kennen lernen: Hier gibt es viele Möglichkeiten, die Stadt zu genießen.

Tentstation ist ein reiner Zeltplatz. Die Saison 2008 geht vom 26. April bis zum 4. Oktober. Die Bar auf der ehemaligen Tribüne ist auch für Berliner Besucher täglich geöffnet. Gelände Tentstation ist zwei Hektar groß. Auf der Rasenfläche ist für 125 Zelte Platz. Das Gelände ist autofrei, Fahrzeuge können kostenlos auf dem Parkplatz vor dem Gelände abgestellt werden. Im Mittelpunkt des Zeltplatzes befinden sich die Bar und die ehemaligen Schwimmbecken, in denen man Sport treiben und sich entspannen kann.

An der Bar auf der Tribüne gibt es morgens Frühstück und abends Getränke und Kleinigkeiten zu essen. Es gibt mehrere Grills die kostenlos ausgeliehen werden können. Ein Supermarkt ist fünf Minuten Fußweg entfernt. In den ehemaligen Schwimmbecken kann man Beachvolleyball, Basketball und Fußball spielen oder sich einfach im Sand entspannen. Auf der Wiese gibt es mehrere Tischtennisplatten, gegen Pfand werden Bälle und Schläger verliehen. Als besondere Angebote werden das ehemalige Bademeisterhäuschen und ein kleiner DDR-Wohnwagen „Qek Junior“ in der Tentstation vermietet.

Foto: Tentstation Berlin



Donnerstag, 31. Juli 2008

Auf dem Gelände von Europas größter tropischer Urlaubswelt,Tropical Islands, entsteht derzeit ein Campingplatz mit zahlreichen Komfortstell- und Standard-Zeltplätzen sowie einem Bistro. Die Inbetriebnahme des sechs Hektar großen Areals ist für Mitte August geplant.

“Bereits heute besuchen viele, unter anderem auch ausländische Gäste, Tropical Islands mit ihrem Wohnwagen. Auf diese stetig steigende Nachfrage wird nun durch die Entwicklung eines professionellen Infrastrukturangebotes reagiert“, so Geschäftsführer Ole Bested Hensing. Erneut löse Tropical Islands damit auch eine seiner Ankündigungen ein. So werde ein weiterer Schritt auf dem Weg zur touristischen Destination ivollzogen. Am Rande des Spreewaldes gelegen biete Tropical Islands den touristischen Campern die Möglichkeit, auch jederzeit die nahe gelegene reizvolle Region zu erleben.

Für die Gäste des Campingplatzes ist der Eintritt ins Tropical Islands für die Dauer des Aufenthaltes auf dem Zelt-/Stellplatz mit einmalig 25 Euro bzw. den reduzierten Preisen für Kinder und Senioren abgegolten. Der einmalige Eintrittspreis gilt allerdings nur bei vorheriger Buchung eines Stell- bzw. Zeltplatzes. Kostenlos benutzt werden können W-Lan, Duschen und Wasseranschluss (kalt). Mit Wertmarken nach Einheit bezahlt werden Waschmaschine, Trockner, Strom und Entsorgung.

Foto: Tropical Islands



Dienstag, 29. Juli 2008

In der neuen Saison kommt die Modellreihe Holiday von Eifelland mit einem leicht überarbeiteten Exterieur-Design attraktiver als jemals zuvor auf den Markt. Feine, lackierte Streifen werten das Seitenexterieur auf und geben dem neuen Außenauftritt eine dynamisch-elegante Note. Auch das Interieur wurde deutlich aufgewertet und strahlt viel mehr Wärme aus. Der helle Bodenbelag wird ersetzt durch einen Boden in Stäbchenparkett-Optik. Zudem wurde die gesamte Sitzgruppe neu gestaltet und ist durch dickere Rückenpolster mit vorgesetzten Kissen deutlich hochwertiger. Durch die dickere Verarbeitung bieten die Polster zudem mehr Sitzkomfort. Die ursprünglich massive Kindersicherung aus Holz ist jetzt durch gekonnte Aussparungen optisch leichter und transparenter gestaltet.

Auch in Sachen Beleuchtung gibt es Neues zu vermelden: Optional zu dem bestehenden Beleuchtungskonzept kann jetzt auch eine stimmungsvolle Ambientebeleuchtung gewählt werden, eine indirekte Beleuchtung hinter den Deckenschrankprofilen. Die bestehende Option der Spots im Bereich der Sitzgruppe bleibt hiervon unberührt. Zudem wird es ab diesem Jahr, optional zu der elegant cremefarbigen Küche, eine Alternative in Holzoptik geben

  • Beim Grundriss 420TQ wird die Holzschiebetür durch einen eleganten Textil-Raumtrenner ersetzt.
  • Der 460TL wartet in diesem Jahr mit einem vergrößerten Tisch auf und bietet genügend Platz zum Essen. Auch der neue Tisch bleibt drehbar für einen einfachen Einstieg in die L-Sitzgruppe.
  • Der Grundriss 560TK bietet ab sofort ein bis zur Seitenwand verlängertes Bett. Optimierte Grundrissauswahl.

Mit dem 460TS und dem 500TKM kommen in diesem Jahr zwei komplett neue Grundrisse ins Portfolio.

  • Der 460TS ist ein kompakter 2 Personen Caravan, der am Markt sehr beliebt ist. Im Bug befindet sich das große Doppelbett, im Heck bietet die Salonsitzgruppe freien Blick nach draußen. Optional kann diese zum Bett umgebaut und mit Multifunktions-Sitzbox ausgestattet werden.
  • Der 500TKM ist als Familiengrundriss im Heck mit dem klassischen Etagenbett für Kinder und im Bug mit einem abtrennbaren Schlafbereich mit quer ausgerichtetem, großem Festbett ausgestattet. Mit der gemütlichen Dinette in der Wagenmitte verfügt er über genügend Platz und Freiraum für die ganze Familie.


Samstag, 26. Juli 2008

Caravaning ist eine der beliebtesten Urlaubsformen in Deutschland. Doch aufgrund der stetig steigenden Rohstoffpreise und Energiekosten steht der Caravanmarkt derzeit stark unter Druck. Ungewisse Zukunftsaussichten und weniger verfügbares Nettoeinkommen erschweren besonders neuen Kunden die Entscheidung, ein Freizeitfahrzeug zu erwerben.

Bedingt durch diese Situation weist der gesamte deutsche Caravanmarkt in der laufenden Saison (September 2007 – Juni 2008) einen Absatzrückgang von acht Prozent aus. Hymer gelang es jedoch erfreulicherweise – entgegen diesem negativen Trend – seinen Caravan-Absatz im gleichen Zeitraum um zwei Prozent zu steigern. Vor dem Hintergrund, dass viele Caravan-Hersteller auf dem deutschen Markt sogar deutlich zweistellige Minuszahlen vermelden müssen, ist diese Entwicklung umso positiver zu bewerten. Auf Basis dieser steigenden Absatzentwicklung erhöhte Hymer seinen Marktanteil bei Caravans um knapp 1,0 auf 7,4 Prozent und liegt damit unter allen Caravan-Herstellern unverändert auf dem sechsten Platz.

Diese erfolgreiche Entwicklung bei den Caravans bestätigt Hymer in seiner Firmenphilosophie, Freizeitfahrzeuge nur auf höchstem Qualitätsniveau und unter besonderer Berücksichtigung individueller komfort- und praxisorientierter Kundenwünsche zu produzieren.

Neben dem hohen Qualitätsanspruch, den Europas modernste Produktionsstätte für Freizeitfahrzeuge in Bad Waldsee gewährleistet, werden auch die über 50 unterschiedlichen Caravanmodelle, die komfortabel, individuell und vorrangig nach Kundenwünschen konzipiert wurden, den Caravan-Hersteller Hymer weiter in der Erfolgsspur halten.



Donnerstag, 24. Juli 2008

Mecklenburg-Vorpommern ist beim Camping die Nummer 1 im Norden Deutschlands. Jetzt veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge stellt fast jeder sechste Campingurlauber sein Zelt oder seinen Wohnwagen im Nordosten auf. Zugleich verzeichnet Mecklenburg-Vorpommern mit nicht einmal halb so vielen Zeltplätzen wie Spitzenreiter Bayern nur wenige Übernachtungen weniger als das süddeutsche Bundesland. „Die Qualität der Plätze in Kombination mit dem Wasserreichtum des Landes ist unser schlagendes Argument“, kommentierte Mathias Löttge, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, die Zahlen.

Dem Statistischen Bundesamt zufolge entfielen 3,3 Millionen und damit 15,2 Prozent aller 21,9 Millionen Campingübernachtungen im Jahr 2007 auf die Campingplätze zwischen Ostseeküste und Mecklenburgischer Seenplatte. Dahinter folgen Niedersachsen mit 14,0 Prozent und Schleswig-Holstein mit 11,9 Prozent Anteil an den Gesamtübernachtungen. Im Süden Deutschlands liegt Bayern mit 18,5 Prozent vor Baden-Württemberg mit 12,6 Prozent und Rheinland-Pfalz mit 8,1 Prozent. Damit übernachten vier von fünf Campingurlaubern in diesen sechs Bundesländern.

Wie im Gesamttourismus, ist der Abstand zu Bayern auch im Bereich Camping kleiner geworden. So konnte Mecklenburg-Vorpommern bei der Zahl der Campingübernachtungen zwischen 1992 und 2007 von 2,7 auf 3,3 Millionen zulegen. In Bayern hingegen sank die Zahl im gleichen Zeitraum von fast 4,9 Millionen auf vier Millionen im vergangenen Jahr.

Verbandspräsident Löttge rechnet auch in diesem Jahr mit einem guten Ergebnis im Campingtourismus. „Die Signale aus der Branche sind gut. Durch das stabile Wetter hat es in diesem Jahr kaum Stornierungen gegeben“, sagte er. Camping sei ein wichtiger Pfeiler des Tourismus im Land. Immerhin verbringe fast jeder siebte Mecklenburg-Vorpommern-Gast seinen Urlaub auf dem Campingplatz – Dauercamper und Reisemobile noch nicht einmal mitgezählt. In den vergangenen Jahren hat sich nach Worten Löttges vor allem die Angebotsvielfalt der inzwischen 180 Plätze verbessert. Vielerorts wurden neue Spielplätze, Sanitärgebäude, Duschsysteme oder Restaurants gebaut. In Börgerende lockt der erste offizielle Kneipp-Campingplatz Mecklenburg-Vorpommerns. In Groß Quassow in Mecklenburg-Strelitz und in Ueckeritz auf Usedom gibt es Klettergärten, in Prerow moderne Mietzelte mit festem Fußboden und Küche, in Alt Schwerin einen kleinen Schmetterlingsgarten direkt auf dem Platz. Auf 34 Plätzen im Land ist FKK-Campen möglich.