Mittwoch, 3. September 2008

Hobby bringt frischen Wind in seine Wohnwagenflotte: Für die Saison 2009 treten zwei neue Caravanvarianten mit moderner Optik an. Campingfreunde können ihren Freiheitsdrang bald mit neuen Angeboten von Hobby ausleben.

Die Caravanvarianten „La Vita“ und „La Vita bionda“ machen mit neuartigen asymmetrischen Fenstern in Motoryachtoptik und letztere mit einer Einrichtung im skandinavischen Stil auf sich aufmerksam. Das wird besonders jüngere Käufer ansprechen. Zwischen vier Grundrissen kann sich die Kundschaft entscheiden. Je nachdem bietet der Caravan Platz für vier bis fünf Personen.

Die Länge des Anhängers variiert zwischen 6,60 und 7,62 Metern, das Gewicht liegt zwischen 1300 und 1600 Kilo. Sicherheitsfeatures wie eine Antischlinger-Kupplung oder ein Auflaufbremssystem mit Rückfahrautomatik haben „La Vita“ und „La Vita bionda“ mit an Bord.

Foto: Hobby



Sonntag, 31. August 2008

Viele Caravaner brauchen für den Alltag kein Navigationssystem. Wenn es auf große Fahrt geht, verlassen sie sich denn aber doch auf ein mobiles Navi. Mobil ist gut, weil man es sich einfach für einen bestimmten Zweck ausleihen kann. Mobil ist aber auch schlecht, weil es sich auch Langfinger ausleihen können, die es dann nie wieder zurückbringen. Davor warnt der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS).

Für die Teilkaskoversicherung gelten mobile Navis als Zubehör und werden bei Diebstahl in der Regel nicht ersetzt. Und wer das Handy zur Navigation während der Fahrt in die Hand nimmt, macht sich strafbar. Die kleinen Routenfinder sind wegen der integrierten Satellitenempfangsantenne (GPS) meist variabel in einer Halterung hinter der Windschutzscheibe oder auf dem Armaturenbrett befestigt. Dort sind sie leicht erkennbar für Diebe, bei denen sie als gut absetzbare Beute sehr begehrt sind.

Deshalb rät der KS, die mobilen Helfer beim Verlassen des Fahrzeuges mitzunehmen. Das schützt vor Diebstahl und Aufbruchbeschädigungen. Allerdings ist die Mitnahme des Monitors allein oft nicht ausreichend, weil Diebe aufgrund der sichtbaren Halterung vermuten können, dass die Navigationseinheit irgendwo im Wagen verstaut ist. Was viele Autofahrer nicht wissen ist, dass sie schon dann gegen das Handy-Verbot am Steuer verstoßen (§ 23 (1a) StVO), wenn sie das Handy in die Hand nehmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man telefoniert. Man darf auch nicht damit diktieren, Musik hören, Fotografieren – und eben auch nicht navigieren, zumindest nicht während der Fahrt.



Freitag, 29. August 2008

Trotz CO2-Debatte ist die Beliebtheit von Geländewagen ungebrochen. Ob sich die familien- und freizeittauglichen Offroader auch als Zugpferde einsetzen lassen, hat jetzt der ADAC getestet: Sechs Mittelklasse-SUVs traten mit angehängtem Wohnwagen gegeneinander an. Nur zwei Modelle verdienen das Urteil „gut“, der Rest fährt im Mittelfeld.

Auch mit einem 1600 Kilogramm schweren Caravan am Haken zieht der Tiguan von VW (Foto) an der Konkurrenz vorbei. Bei insgesamt noch moderatem Verbrauch hat der Testsieger Lob verdient für die wegklappbare Anhängevorrichtung, das Anhänger erkennende Fahrstabilitätsprogramm, die Hill-Hold-Funktion und die elektromechanische Feststellbremse. Einziger Mangel: Keine Ladestromleitung bei der Anhängersteckdose.

Auch der BMW X3 erhält das Testurteil „gut“. Der Verbrauch liegt etwas höher als beim Tiguan und der Kofferraum ist nur mittelmäßig groß. Sein hohes Sicherheitsniveau und das Anhänger erkennende ESP bringen dem BMW einen guten zweiten Platz ein. Bestnoten gibt es für das Anfahren am Berg: Mit Hill-Hold-Funktion erklimmt der X3 sogar eine 18-prozentige Steigung mühelos.

Die anderen Testkandidaten liefern nur befriedigende Ergebnisse ab. In dieser Gruppe liegt der Outlander von Mitsubishi vorne: Vorbildliche Verkabelung der Anhängersteckdose, aber wenig Fahrstabilität mangels Anhänger-ESP. Auch das Anfahren am Berg fällt dem Outlander-Gespann schwer. Der Opel Antara ist durchgängig Mittelmaß – einzig das Anhänger-Programm im ESP kann überzeugen. Der Hyundai Santa Fe ist ein Lastentier, jedenfalls was die Kofferraumgröße und maximale Zuladung angeht. Sein Verbrauch im Gespann ist mit 13,8 Litern deutlich zu hoch. Das Schlusslicht im Test ist der Honda CR-V: Fahrkomfort, Zuladung und Anhängevorrichtung sind sehr verbesserungsfähig, auch die Fahrstabilität kann trotz Anhänger-ESP nicht überzeugen.

Unabhängig vom Testergebnis bemängelt der ADAC die immer wieder auftauchenden Probleme mit den Anhängersteckdosen. Hier kann nur der Outlander punkten, der als einziges Fahrzeug im Test über eine Vollverkabelung mit Dauerplus und Ladestromleitung verfügt. Da sollten die anderen Hersteller schnellstens nachziehen. Auch Anhänger erkennendes ESP gehört noch nicht zur Standardausrüstung: Hier besteht Nachholbedarf, vor allem bei Hyundai und Mitsubishi.

Foto: Volkswagen



Mittwoch, 27. August 2008

Mit 3DOG camping ist Komfort-Campen jetzt auch im extremen Gelände möglich: Das Hamburger Unternehmen präsentiert erstmals seinen neuen OffRoader. Das geländegängige Schwestermodell der beliebten Zelt-Anhänger eignet sich dank seines extra robusten Fahrwerkes und idealer Geländewerte bestens für unwegsames Gelände. „Wir freuen uns, dass wir schon knapp drei Jahre nach erfolgreichem Markteintritt eine geländegängige Version unserer Anhänger anbieten können“, sagt Julian Nocke, Firmengründer und Geschäftsführer.

380 Millimeter Bodenfreiheit, ein Böschungswinkel von 32 Grad und mindestens 45 Grad Seitenneigung sorgen für die nötige Performance im Gelände. Bei 570 Millimetern Wattiefe können Abenteurer mit dem OffRoader selbst tiefere Gewässer durchqueren. Wartungsfreie Gummifederachsen und wasserdichte Naben machen die Anhänger zu verlässlichen Begleitern – auch unter extremen Bedingungen. Die Räder können an die des Zugfahrzeugs angepasst werden, die Kupplung ist frei wählbar. Das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers beträgt 1350 Kilogramm bei nur 300 Kilogramm Leergewicht.

Der Zeltaufbau funktioniert nach dem bewährten Prinzip: Das Zelt ist auf dem Anhänger montiert und klappt seitlich herunter. So entsteht mit wenigen Griffen innerhalb kürzester Zeit ein geräumiger, geschlossener Wohnbereich. Geschlafen wird in einem bequemen Bett auf dem Anhänger. Der gesamte Laderaum bleibt damit während der Reise frei für Gepäck. Der OffRoad-Anhänger ist wie alle Basisfahrzeuge von 3DOG camping ohne Zeltaufbau für Transporte nutzbar. Damit die Küche auch im Gelände nicht kalt bleibt, können Selbstversorger den um ein Küchenmodul erweitern. Auch das Zelt kann jederzeit nachträglich durch Anbauten ergänzt werden.

Foto: 3DOG camping



Montag, 25. August 2008

Mobiles Arbeiten und damit verbundenes Wohnen findet immer mehr Verbreitung, ohne jedoch dem Jobnomaden sein Zuhause in der Ferne zu schaffen. In der Camperszene wird der Ruf nach neuem Design immer lauter und Individualtouristen suchen ständig nach einer passenden Unterkunftsform. Die Lösung dieses Problems bietet der Mehrzeller.

Jeder Nutzer erstellt sich nach seinen Wünschen und Anforderungen, internetbasiert mit Hilfe eines Konfigurators, ein Objekt, das keinem anderen gleicht, ein eigenes Unikat, mit dem er sich identifiziert. Der Entwurf wird vom Computer nach Kundenangaben generiert, vom Architekten werden Parameter und Designvorgaben im Hintergrund definiert, die eine
sinnvolle und attraktive Formation ermöglichen.

Die Anwendung des Produktionskonzepts Mass Customization birgt bei der Herstellung des Objektes viele Vorteile:Es kann auf den Wunsch des Kunden nach Individualisierung seines Produktes eingegangen werden, gleichermaßen ist eine anschließende serielle Fertigung möglich. Die Kosten für diese Unikate weichen dabei nur geringfügig von denen eines Standardproduktes ab. Der Mehrzeller stellt eine neue Generation des mobilen Wohnens dar.

Foto: Mehrzeller



Samstag, 23. August 2008

Mit der neuen Baureihe Paganini schafft Tabbert einen Meilenstein der mobilen Wohn- und Lebenskultur. Eine der wichtigsten Innovationen ist das neu konstruierte Tabbert-Dach. Mit einer Dicke von sechs Zentimetern bietet dieses neue Dach eine verbesserte Wärmedämmung sowie einen hohen Schallschutz bei Regen. Neu ist die Luftzirkulation im Tabbert Premium Dach. Hinter einer doppelten Wand in den Deckenoberschränken im Bug sowie im Heck sind Öffnungen in das Dach vorgesehen. Die Luft im Innenraum kann sich fortwährend austauschen, es herrscht ein angenehmes Raumklima. Die Bildung von Kondensationswasser ist damit ausgeschlossen. Im Dach verlaufen auch die Kanäle für die Klimaanlage.

Eine vollkommene Neuentwicklung: ohne die für Tabbert typische Eiform mit der vorspringenden Dachnase zu verlassen, besticht der Paganini durch ein dynamisches und automotives Exterieur. Ein Highlight ist das neue flächenbündige F.AC.E Fenstersystem, das – über die dreidimensional verlaufende Bugfront hinweg – über das Heckfenster das Fahrzeug umläuft. Das eindrucksvolle Heck besticht mit großen komfortablen Rangiergriffen und zwei perfekt integrierten Heckleuchten. Unauffällig und funktional sind am Fahrzeug Vorzelt- und Markisenleisten integriert. Der Paganini wird in zwei Exterieurvarianten lieferbar sein: in weißem Glattblech oder als Silverline Paket.

Das äußere Erscheinungsbild setzt sich harmonisch im Innendesign fort: das Interieur glänzt mit Eleganz und Anmut, edlen Details und funktionaler Perfektion. Eine exklusive Wohnwelt für hohe Ansprüche. Die Gliederung der Möbelstruktur vermittelt ein sehr weites und offenes Raumgefühl. Die komplette indirekte Beleuchtung in den umlaufenden Deckenfeldern sowie LED-Spots und Leseleuchten in Sitzgruppe und Schlafzimmer sind perfekt aufeinander abgestimmt. Auch in Bad und Dusche setzen sich die Eindrücke fort, die aus dem Wohnraum gewonnen wurden. Die Materialien in Mahagoni Furnier und Mineralwerkstoff finden auch hier Verwendung.

Foto: Tabbert



Freitag, 22. August 2008

Holtkamper, der niederländisch-deutsche Hersteller von Faltcaravans stellt auf dem Caravan Salon den Multi-Talent-Trailer vor; einen superschnellen Faltcaravan, der ganz nach den jeweils eigenen Wünschen aufgeteilt und in dem alles mitgenommen werden kann.Egal ob Kanu, Surfbretter, Fahrräder, Taucherausrüstung, eine Campingküche, eine zusätzliche Gepäckkiste oder zusätzliches Gepäck für die Kinder. So kommt niemand zu kurz.

Mit dem neuen Multi-Talent-Trailer wird das Campen noch angenehmer. Sein Geheimnis ist,dass er komplett nach eigenem Wunsch aufgeteilt werden kann. Das Chassis ist etwas länger als das eines normalen Holtkampers und bietet daher vielfältige Kombinationsmöglichkeiten. Egal, wie der Faltcaravan auch aufgeteilt wird: immer kann er in nur einer Minute aufgebaut werden.

Der brandneue Multi-Talent-Trailer wurde nicht zuletzt wegen seines innovativen Designs mit dem Caravaning Design Award 2008/2009 – Kategorie Best Practice ausgezeichnet, dem europäischen Designpreis für Campingprodukte.Holtkamper Bike-N-Boat Roller:Der intelligente Gepäckträger für den Multi-Talent-Trailer. Dieser superstabile Gepäckträger wird vor dem Aufbau des Faltcaravans bequem zur Seite geschoben, so dass das Zelt entfaltet werden kann. Das Gepäck muss hierfür nicht abgeladen werden.



Dienstag, 19. August 2008

Oft schon nachgefragt, jetzt Realität. Die konsequente Weiterentwicklung des Deseo active für alle, die mit „großem Gerät“ verreisen wollen. Der Deseo Transport ist Transportanhänger und Caravan in einem und verbindet Transportfunktion und Wohnkomfort. Kompakt, wendig und unglaublich vielseitig. Mit einer Gesamtlänge im Aufbau von vier Metern ist der Tandemachser mit seinem Leergewicht von 870 Kilogramm in der Basisvariante leicht zu bedienen und äußerst stabil.

Der Deseo Transport ist ausgerüstet für Zuladungen bis zu 1500 Kilogramm. Bei einer Innenbreite von 2,04 Metern lassen sich bequem zwei Motorräder transportieren. Neun Zurrösen für Haltegurte im Innenraum sorgen für optimale Sicherung der Ladung. Beim Beladen werden weitere funktionale Details des Deseo schnell klar: die breite Heckklappe, stabile Auffahrrampen und die zusätzliche serienmäßige Eingangstür machen die Zuladung unkompliziert möglich.

Die Wohntraumkomponenten sind optimal an die Transportfunktionen angepasst. Die Bänke der Sitzgruppe im Heck lassen sich vollständig wegklappen und der Tisch wird ganz praktisch im Schrank verstaut, um ein Maximum an Platz zu schaffen. Vor Ort kann die Dinette dann ausgeklappt als Sitzgruppe, nachts als Doppelbett über die gesamte Breite des Caravans genutzt werden. Serienmäßig befinden sich Küchenblock ohne Geräte, T-Raum und Stauschränke im Bug des Caravans, schaffen genügend Platz für die Ladung und sind über die Seitentür gut zugänglich.

Foto: Eifelland



Sonntag, 17. August 2008

Bereits zum vierten Mal hat die Messe Düsseldorf GmbH den „caravaning design award: innovations for new mobility“ verliehen. Anlässlich des Caravan Salon Düsseldorf hatten bei dem von red dot projects organisierten Wettbewerb 53 Aussteller der Messe insgesamt 88 Produkte eingereicht. 18 davon befand die Jury für preiswürdig, viermal vergab sie das Prädikat „caravaning design award: best practice“. Das Spektrum der ausgezeichneten Produkte ist breit: Neben drei Caravans umfasst es auch ein Vorzelt, eine Aufbautür und eine LED-Leuchte.

Da beim Caravaning die intelligente Nutzung des beschränkten Raumes ein zentraler Aspekt ist waren es immer wieder funktionale Innovationen, wie beim Holtkamper Multi-Talent-Trailer die die Jury begeisterten: „Design betrifft ja nicht nur die Oberfläche der Dinge, sondern auch Technik und Funktionalität. Die besten Objekte sind deshalb die, die funktional innovativ sind und zudem noch gut gestaltet“, erklärte Prof. Werner Aisslinger.

Die Jurymitglieder waren sich einig, dass die Caravaningbranche in den letzten Jahren in Sachen Design eine große Entwicklung durchlaufen habe. Diese sei auch angestoßen worden durch die innovativen Impulse, die der caravaning design award in der Branche setze. „Einig war sich die Jury aber auch, dass das Potenzial noch nicht ausgereizt sei und Raum für Entwicklungen bleibe. Vor allem bei der Farbgebung in den Fahrzeuginnenräumen, der Nutzung innovativer Materialien und dem Mut zu neuen Raumkonzepten sahen die Experten noch Nachholbedarf. Unisono forderten die Jurymitglieder mehr Mut von den Herstellern und mehr Showcars, mit denen neue Impulse gesetzt werden könnten.

Zu den Preisträgern gehören: Holtkamper Multi-Talent-Trailer (Faltcaravan), Lifestyle 500LD von Knaus Tabbert, Paganini von Tabbert (Foto), Aufbautür Concorde Edition, Curve (Caravan-Vorzelt), Touring Forever Young 530 von Hymer und der T@B XL von Tabbert.

Foto: Tabbert



Donnerstag, 14. August 2008

Das mobile Heizsystem Polarn 4000 von Eberspächer bringt Wärme an jeden beliebigen Ort – ein simpler Stromanschluss genügt. Dank der kompakten Form kann die sparsame, mit Dieselkraftstoff betriebene Heizung problemlos transportiert werden und ist zudem überall und schnell einsatzbereit. Sie wird einfach im Freien aufgestellt und die Wärme dann in den Innenraum weitergeleitet.Für den Wohnwagen ist die Polarn 4000 mit ihrer flexiblen und stufenlos regelbaren Wärme ideal.

Sie wiegt nur elf Kilo, steckt in einem handlichen Kunststoffkoffer und ist als 12 Volt- oder 12/230Volt-Version erhältlich. Weitere Vorteile: niedriger Strom- und Kraftstoffverbrauch (0,2 bis 0,4 Liter pro Stunde), einfache Montage, permanente Funktionsüberwachung sowie Wartungsfreiheit.

In der Polarn 4000 steckt die vielfach bewährte Eberspächer Luftheizung Airtronic D4 mit vier Kilowatt, ein Kraftstofftank, ein Abgasrohr und die für die Stromversorgung benötigten Verbindungskabel. Bei der 12/230V-Variante ist ein zusätzliches Netzgerät integriert. Für Kunden mit einem größeren Wärmebedarf bietet Eberspächer zudem eine leistungsstärkere Version mit acht Kilowatt an.

Foto: Eberspächer