Mittwoch, 8. Oktober 2008

„Innovations for new mobility“, lautet das Motto des Caravaning Design Award, der von der Messe Düsseldorf in Kooperation mit der in Essen ansässigen Organisation „red dot projects“ vergeben wird. Mit diesem internationalen Design-Preis, der ausschließlich an Aussteller des Caravan Salons verliehen wird, zeichnet die Wettbewerbsjury hohe Designqualität sowie ausgezeichnete Innovationen für Produkte der Reisemobil- und Caravan-Industrie aus. In der Kategorie Caravan erhielt der Eriba-Touring Forever Young 530 von Hymer dieses Jahr die begehrte Auszeichnung.

Anfang 2008 stellte Hymer die Modellreihe Touring Forever Young vor und führte damit im Rahmen des 50. Firmenjubiläums außergewöhnlich attraktive Caravan-Sondermodelle auf Basis des Ur-Troll ein, mit dem die Erfolgsgeschichte des Unternehmens 1957 begann.

Im neuen Caravan Eriba-Touring Forever Young 530 wurden nostalgische Retro-Elemente, wie zum Beispiel die perlgraue Außenlackierung mit moderner Designanmutung im Außen- und Innenbereich verbunden. Der Innenraum vermittelt aufgrund seiner komfortablen Stehhöhe von 1,95 Meter sowie einem ergonomischen Möbelkonzept angenehme Großzügigkeit. Diese wird durch das Dekor in Toskana Kirschbaum mit vielen cremefarbenen Elementen noch unterstrichen. Auch hier fiel der Jury die gelungene Verbindung von klassischer Anmutung und zeitgemäßem Stil auf. Ausdrücklich fand die ergonomische Küchenzeile Erwähnung, die neben der geschwungenen Arbeitsfläche eine runde Edelstahlspüle sowie einen Drei-Flammen-Kocher mit praktischen Bedienelementen bietet. Abschließendes Urteil der Jury: Außen wie innen besticht der Touring Forever Young durch einen harmonischen Gesamteindruck.

Der Caravaning Design Award ist ein Beleg dafür, dass Hymer mit seiner Firmenphilosophie, seine Produkte auf höchstem Qualitätsniveau mit zeitgemäßem Design und Funktionalität zu produzieren, genau richtig liegt.

Foto: Hymer



Dienstag, 7. Oktober 2008

Der CIVD gibt allen Wohnwagenfreunden gute Tipps, die sich nicht aufs Wintercamping freuen, sondern ihr Gefährt bis zur nächsten Sommersaison ruhen lassen.Wer seinen Caravan wegen Steuer- und Versicherungsersparnis abmeldet, sollte zunächst den Hauptuntersuchungstermin prüfen. Fällt der in die Ruhezeit, so empfiehlt es sich vor Abmeldung des Wagens bei TÜV, Dekra oder GTÜ vorzufahren. Das spart Ärger bei der Wiederzulassung. Abgemeldete Caravans, auch solche mit Saisonkennzeichen (außerhalb der auf dem Kennzeichen angegebenen Zulassungszeit) dürfen nicht auf öffentlichen Verkehrsflächen abgestellt werden. Dazu zählt nicht nur das Parken am Straßenrand, sondern auch öffentliche Parkplätze. Man ist also gut beraten, sich rechtzeitig nach einem legalen Winterlager umzuschauen.

Bevor der Caravan jedoch dort abgestellt wird, sollte seine Außenhaut gründlich gereinigt werden. Dazu eignen sich die Selbstwaschanlagen, so genannte Clean-Parks, hervorragend. Mit den Hochdruck-Waschlanzen lassen sich die Radkästen des Caravans nahezu perfekt reinigen. Vorsicht ist allerdings bei den Reifen und Fenstern angeraten. Reifen sollten nie einem direkten Hochdruckstrahl ausgesetzt werden. Das nehmen sie übel. Auch die Acrylglasfenster sollte man nicht mit dem Waschstrahl und den darin enthaltenen Reinigungsmitteln malträtieren, weil das – ebenso wie handelsüblicher Glasreiniger –Acryl spröde und brüchig macht. Hier ist ein spezieller Acrylglasreiniger aus dem Campingfachhandel zu empfehlen.

Auch die Dichtungen an Fenstern und Türen fordern Reinigung und Pflege. Einreiben mit handelsüblichem Talkum oder Glycerin (aus Drogerie oder Apotheke) halten die Gummiteile geschmeidig. Abgeschlossen wird die Außenreinigung durch das Einwachsen aller Blechteile. Dann werden die Reifen auf den empfohlenen Höchstdruck aufgepumpt und die frisch eingefetteten Standstützen ausgekurbelt. So vermeidet man zum einen Standplatten bei den Reifen und schafft sich zum anderen eine stabile Basis für die Innenreinigung.

Teppiche und Polster werden abgesaugt und – wenn Lagerraum vorhanden – außerhalb des Caravans trocken aufbewahrt. Ansonsten werden die Polster nach der Putzaktion locker im Wagen aufgestellt. Mit Seifenlauge rückt man dem PVC-Boden und allen glatten Flächen zu Leibe. Ganz ohne Waschzusatz geht’s auch, wenn man einen Haushalts-Dampfreiniger zur Hand hat wie ihn etwa die Firma Kärcher herstellt. Der Dampfstrahl kommt in fast alle Winkel und desinfiziert ohne Zusatz von Chemie. Gerade bei der Reinigung von Küche, und Sanitärraum ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Alle Möbelklappen, Türen und natürlich der Kühlschrank bleiben nach der Reinigung offen. So kann die Luft im Wagen am besten zirkulieren. Regelmäßiges Lüften in der Ruhephase (aller vier bis sechs Wochen eine Stunde bei trockenem Wetter) verhindert muffigen Geruch im rollenden Heim.

Nun widmet sich der Caravaner der Technik. Zunächst werden alle Gashähne geschlossen, Gasschläuche und Druckminderer abgeschraubt (Achtung, Linksgewinde). Die Wasseranlage einschließlich Boiler sollte mit Mitteln aus dem Campingfachmarkt desinfiziert und danach komplett entleert werden. Auch die Spülanlage der Toilette nicht vergessen. Dazu werden Ablasshähne und Wasserhähne geöffnet. Beide bleiben den Winter über geöffnet. Die Desinfektion der Wasseranlage sollte man beim Start in die neue Saison wiederholen. Eine möglicherweise vorhandene Bordbatterie wird ausgebaut und frostsicher gelagert. Wer sich für die „Aktion Winterfit“ etwa einen halben Tag Zeit nimmt, dem steht ein guter Start in die neue Caravaning-Saison bevor.

Foto: belleviste/Pixelio



Sonntag, 21. September 2008

Mit 185 beteiligten Campingplätzen ist Ecocamping das größte Netzwerk für nachhaltigen Campingtourismus überhaupt. Seit einem Jahr wächst das internationale Interesse an dem erfolgreichen Konzept enorm. So besuchten in nur einer Woche drei ausländische Delegationen den Bodensee. Sie besichtigten die Campingplätze Himmelreich in Allensbach sowie Klausenhorn in Konstanz-Dingelsdorf, beides Pioniere des Ecocamping-Gedankens.

Den Anfang machte eine 43-köpfige Gruppe aus dem Elsass (Foto), die meisten von ihnen Campingunternehmer oder -verwalter, aber auch Architekten sowie Vertreter der Naturparke in den Vogesen und Lothringen. Mit großem Interesse diskutierten sie über die Nutzung der Solarenergie, über Bewegungsmelder bei der Beleuchtung oder das beste Konzept zur Mülltrennung, auf Campingplätzen. „Die Besucher waren unglaublich interessiert an Details und überaus angetan von unseren Ideen, die zum Teil auf den besuchten Campingplätzen besichtigt werden konnten“, so Bianca Hellriegel, die seitens Ecocamping die Gruppe betreute.

Von weiter her angereist war eine Gruppe japanischer Forscher, die auf Einladung der Bodensee-Stiftung den See besuchte. Sie widmete Ecocamping einen Nachmittag, an welchem sie nicht nur unzählige Fotos schossen, sondern sich so wissbegierig informierten als ob sie gleich morgen anfangen wollten, Ecocamping in Japan aufzubauen. Gelassener wirkte dagegen die dritte Besuchergruppe aus Sri Lanka. Sie zeigten sich außerordentlich beeindruckt davon, wie viele Sorten Abfall in Deutschland getrennt werden und dass es auf dem Campingplatz Himmelreich sogar eigene Unterkünfte für Radfahrer gibt.

Foto: Ecocamping



Mittwoch, 17. September 2008

Pünktlich zum Saisonstart können Tour und Travel King von TEC mit der neuen Korpusform durch die Produktionsbahn laufen. Das komplette Außendesign, das Innendesign der Heck- und Bugpartien und die Waschräume erscheinen in einem gänzlich neuen Licht. Außen machen sich eine fast senkrecht verlaufene Bug- und Heckpartie, durchgehende Kantenleisten, neue Radblenden und ein neuer Falschenkasten bemerkbar. Die Bug- und Heckwand sowie das Dach sind vollverpresst und bieten somit besonders viel Stabilität für den gesamten Korpus, die sich auch positiv auf das Mobiliar auswirkt.

Der Falschenkasten kann besonders weit und hoch geöffnet werden, so dass sich die Gasflaschen in bequemer Haltung und mit geringem Kraftaufwand tauschen lassen. Außerdem verfügt die Klappe über eine zusätzliche kleine Öffnung auf Höhe der Gasverschlüsse. Selbst wenn auf dem Deichselträger Fahrräder geschnallt sind kann über diesen Durchgriff die Gasversorgung ab- und aufgedreht werden.

Im Innenraum macht sich die neue Korpusform vor allem an der Bug- und Heckwand bemerkbar. Da der Wandverlauf fast senkrecht ist, können tiefe Hängeschränke eingebaut werden und doch bleibt viel Kopffreiheit und ein angenehm offenes Raumgefühl. Die Ecken, in denen die Hängeschränke rechtwinklig aufeinander treffen, sind elegant zusammengeführt und werden von einer formschönen Leuchte in Szene gesetzt.

Die Seitenwaschräume der beiden TEC-Caravans haben eine komplett neue Optik erhalten. Alles ist in Holzdekor gehalten. Zahlreiche Ablagen und Schränkchen bieten Staumöglichkeiten. Praktisch ist auch die neue Dometic-Toilette. Dank Keramikeinsatz und der Möglichkeit, sie herauszunehmen, ist eine Reinigung besonders gut möglich. Die breiten Sitzflächen bieten außerdem einen angenehmen Komfort.

Foto: TEC



Montag, 15. September 2008

Für alle, die für sich und die Familie viel Platzbedarf haben, aber die Vorteile des Deseo-Konzepts nicht missen möchten, gibt es nun den Deseo Family mit einer Aufbaulänge von 5,22 Metern.
Der Bugbereich erinnert an den Deseo Variante 1 – eine großzügige Dinette bildet den Ess- und Schlafbereich der Eltern. Im Heck des Caravans ist genügend Platz für einen eigenen Kinderbereich. Die Ecklösung mit Hochbett und einem klappbaren Längsbett bietet zum einen viel Stauraum, der durch die serienmäßige Heckgarage auch von außen beladen werden kann. Zum anderen verwandelt sich das Heck des Caravans in einen Spielbereich mit eigener Sitzgruppe – sogar eine Maltafel ist unter dem hochgeklappten Bett schon integriert.

Ein großzügiges Hochregal mit offenen Fächern und Stoffschränken sorgt dafür, dass alle Spielsachen ihren Platz finden. Einfach clever sind die unter das Regal schiebbaren Truhen – die zum einen zusätzlichen Stauraum bieten, zum anderen mit gedrehtem Deckel auch als Sitzmöglichkeit genutzt werden können.

Auch der Deseo Family setzt die Interieurphilosophie der Deseo-Reihe konsequent fort. Natürlich kann auch zwischen den bekannten Einzelmodulen und Optionen (Heizung, Küche usw.) je nach Wunsch und Geldbeutel gewählt werden.



Sonntag, 14. September 2008

Zeitgeist trifft Caravan – Caravaning der etwas anderen Art: Unter diesem Motto stand der erste Auftritt des Lifestyles im letzten Jahr. Eine unglaubliche Resonanz und größtes Interesse bei der Fachpresse und dem Publikum haben von Anfang an alle Erwartungen übertroffen. Die Konsequenz? – Das innovative Konzept Deseo Lifestyle wird zur eigenen Baureihe unter dem Namen Eifelland Lifestyle und zugleich erweitert.

Zu dem bereits bekannten Lifestyle 500LD kommt zur neuen Saison der Lifestyle 560LK hinzu – ein Familiengrundriss im Loft-Style. Der Lifestyle 560LK wartet mit einer Aufbaulänge von 554 cm auf und ist äußerlich seinem kleinen Bruder Lifestyle 500LD fast wie aus dem Gesicht geschnitten: Die serienmäßig champagnerfarbige Außenlackierung sowie die Panoramafenster prägen auch beim 560LK das Exterieur des Caravans. Ein zeitgemäßes Wohngefühl, Lounge-Atmosphäre, eine offene, andersartige Raumaufteilung mit versetzten Ebenen und viel Licht von außen und innen bleiben auch im Familien-Lifestyle die wichtigen Grundprinzipien. Allerdings unterscheidet sich der 560LK im Interieur durch eine klare Orientierung an die Anforderungen der Familie.

So werden Etagenbetten für die Kinder, zusätzlicher Schrankraum und Sitzmöglichkeiten für vier Personen perfekt in das bestehende Ambiente integriert, ohne dass der Caravan etwas von seinem unglaublich großzügigen Raumgefühl im Inneren verliert. Ein offener, frei stehender Küchenblock knüpft an aktuelle Wohntrends an und ist mit Mineralwerkstoff-Arbeitsplatte, serienmäßigem Spinflo-Gaskocher, selbst einziehenden Schubladen sowie einem Gewürzregal hochwertig ausgestattet. Der angrenzende ausklappbare Bartresen bietet mit einer gemütlichen Sitzbank, unter der zusätzlicher Stauraum versteckt ist, und den gewohnten Barhockern genügend Platz für vier Personen.

Ganz praktisch lassen sich auch im 560LK die Stühle unter dem Tresen verstauen. Der Loungebereich im Heck des Caravans erinnert an den 500LD. Das Ecksofa (Foto) lässt sich schnell und praktisch zum Doppelbett umbauen und bietet zusätzlichen Stauraum. Der ausdrehbare Couchtisch, eine eigene Getränkeschublade und offene Regale sowie ein raffiniertes Lichtkonzept aus trendigen Spots und Ambientelight runden das konsequente Interieurkonzept überzeugend ab. So bleibt dieser Caravan auch in der Familienversion seinem ungewöhnlichen Credo treu: ein konsequent trendiger Caravan mit Loungeambiente und Loft-Charakter.

Foto: Eifelland



Donnerstag, 11. September 2008

Die Wohnwagen von HomeStar, einer Tochter des niederländischen Herstellers Kip, sind bis ins letzte Detail getestet und werden mithilfe modernster Technologien und nach höchsten Qualitätsmaßstäben gebaut. Die Wohnwagen für die neue Caravaning-Saison wurden für jeden Straßenbelag entwickelt und die Dichtigkeit garantiert der Hersteller bei jährlicher Feuchtigkeitsinspektion für fünf Jahre. Die Konstrukteure haben natürlich alle besonderen Bedingungen wie kräftigen Seitenwind oder starken Regen Rechnung getragen.

Mit Vorrichtungen wie kindersicheren Steckdosen, viel Stauraum in den Schränken und den prima Betten bis 2,15 Meter Länge ist das mobile Haus mit allem Komfort ausgestattet. HomeStar-Wohnwagen sind wendig und kompakt. Damit geht es ganz bequem auf jeden Campingplatz oder jedes Camping-Gelände. Durch die solide Bauweise darf dieses Gelände auch ruhig abgelegen sein, von einem holprigen Weg schreckt ein HomeStar nicht zurück. Die Wohnwagen sind selbstverständlich mit der neuesten Technik ausgestattet. So ist im Handumdrehen ein LCD-Fernseher in der modernen Inneneinrichtung installiert und vielerlei Vorrichtungen machen das Leben angenehm.

Foto: HomeStar



Montag, 8. September 2008

Im Rahmen des Caravan Salons verlieh der Deutsche Camping-Club (DCC) das DCC-Vertrauenssiegel an ausgezeichnete Handelsbetriebe. Geehrt wurden drei Betriebe.

Ausgezeichnet wurden die H.J. Faßbender GmbH aus Oldenburg, die Wohnwagen VOGT GmbH aus Saarbrücken-Burbach und die Wohnwagen Volkert GmbH aus Gräfendorf-Weickersgrüben. DCC-Präsident Karl Zahlmann, der die Auszeichnung vornahm begründete die Ehrung: „Der DCC will beispielhaft Handelsbetriebe auszeichnen, bei denen man sich als Kunde wohl fühlen kann und bei denen man auch so behandelt wird, dass man gerne wieder kommt – ein Ziel, das wir mit unseren Preisträgern 2008 erreicht haben.“

Foto: Rene Tillmann/Messe Düsseldorf



Sonntag, 7. September 2008

Der Urlaub mit dem Zelt wird immer populärer, und die Campingfreunde stellen immer höhere Ansprüche an Qualität und Design. Daher hat der dänische Zelthersteller Isabella beim schwedischen Unternehmen Bolon spezielle Teppiche entwerfen lassen, die perfekt auf die Vorzelte zugeschnitten sind. Die beiden marktführenden Unternehmen präsentieren gemeinsam ein komplett neues Sortiment von Vorzeltteppichen, das exklusiv von Isabellas Fachhändlern vertrieben wird.

Der Teppich- und Bodenbelagshersteller Bolon hat gemeinsam mit dem dänischen Zeltproduzenten Isabella eine Kollektion entworfen, die nur zusammen mit den dänischen Qualitätszelten verkauft wird. Die beiden Unternehmen kooperieren bereits seit längerer Zeit, mit der neuen Teppichkollektion wurde die Zusammenarbeit noch weiter vertieft. Die Kollektion Isabella Line ist in Farbe, Struktur und Qualität perfekt auf das Vorzelt abgestimmt. Die Markteinführung erfolgt 2009, die Serie umfasst drei verschiedene Teppiche in den Farben Sund (blau), Strand (beige) und Glitter (grau).

„Wir haben einen deutlichen Trend bei unseren Kunden festgestellt. Vor allem die jüngeren Camper legen großen Wert auf Stil und Aussehen“, so Tobias Hendén, Verkaufsleiter Camping bei Bolon. Diese Gruppe sei modebewusst und verlange gleichzeitig strapazierfähige und haltbare Produkte. Die Entwicklung der exklusiven Kollektion für Isabella habe viel Spaß gemacht, die Zielgruppe von Isabella stimme mit Bolons überein, beide Unternehmen setzen auf Qualität, Funktionalität und Design.

Vorzeltteppiche müssen verschleißfest und funktional sein und den gleichem Komfort bieten, wie der Fußboden im Wohnwagen. Sie müssen fest liegen, eine für die Füße angenehme Oberfläche und Struktur haben und außerdem vor Schmutz und Feuchtigkeit schützen. Isabella Line wurde speziell entworfen, um alle Anforderungen an einen perfekten Vorzeltteppich zu erfüllen. Wie bei allen Produkten von Bolon wird auch bei der neuen Kollektion großen Wert auf eine umweltfreundliche Herstellung gelegt.

Foto: Bolon



Freitag, 5. September 2008

Rund 200 Teilnehmer der ersten Caravaning Weltkonferenz erhielten im Congress Centrum Ost des Düsseldorfer Messegeländes Informationen zu den internationalen Caravaningmärkten in den Vereinigten Staaten, Kanada, China, Südafrika, Australien, Japan und Europa. Inhalt der Konferenzbeiträge waren neben statistischen Informationen zum Caravaningmarkt der jeweiligen Länder auch Infrastruktur und Gesetzgebung sowie Import-, Export- und andere spezifische Anforderungen an Freizeitfahrzeuge. Vertreter von Freizeitfahrzeugherstellern, Zulieferern und Dienstleister aus 15 Ländern diskutierten Kundenprofile und Marketingstrategien in den unterschiedlichen Märkten.

Trotz aller kontinentalen Unterschiede ließen sich in den Vorträgen zahlreiche Gemeinsamkeiten feststellen. So steht Caravaning in allen Erdteilen für Freiheit und Unabhängigkeit gepaart mit der Geborgenheit des eigenen Heims auf Rädern. Auch die Herausforderungen der Zukunft sind ähnliche. „Die Aufgaben die es in der Zukunft zu lösen gilt, entstehen aus der Notwendigkeit nachhaltiger und sparsamer Ressourcenverwendung. Auch in Märkten in denen bisher Gewicht und Verbrauch – anders als in Europa – noch keine Rolle spielten, gewinnen diese Themen an Bedeutung,“ fasst Klaus Förtsch, Präsident des Caravaning Industrie Verbandes, CIVD zusammen.

Bestes Beispiel dafür ist derzeit der amerikanische Markt. Richard A. Coon Präsident der Recreational Vehicle Industry Association aus den Vereinigten Staaten berichtete von einem derzeit schrumpfenden amerikanischen Markt. Immobilienkrise und Energiepreise einhergehend mit Gesetzesinitiativen über neue Verbrauchsobergrenzen für PKW, Pick-up Trucks und SUVs haben die amerikanische Automobilindustrie und damit auch die Zugfahrzeuge für die zuvor boomenden großen Wohnanhänger hart getroffen. Erstmals steht die amerikanische Caravaningindustrie damit vor der Herausforderung gewichtsreduzierte Fahrzeuge zu bauen, die auch von kleineren Zugfahrzeugen, mit Motoren die die gesetzlichen Verbrauchsvorgaben erfüllen, bewegt werden können. Coon ist zuversichtlich, dass Caravaning in den Vereinigten Staaten weiterhin erfolgreich sein wird und die Talsohle im kommenden Jahr durchschritten ist. Der Langzeittrend zeige seit 1980 trotz mehrerer Rezessionen weiterhin deutlich nach oben. Die Tatsache, dass die unter 35jährigen die am schnellsten wachsende Caravaning-Zielgruppe in den USA sind, zeigt das diese Branche Zukunft hat, so Coon.

Foto: Airstream4U