Sonntag, 16. Dezember 2007

tuv.jpgAutofahrer müssen im kommenden Jahr voraussichtlich erneut tiefer in die Tasche greifen. Das prognostiziert der Auto Club Europa (ACE) in einer Pressemitteilung. Schuld daran seien nicht nur die von Experten angekündigten höheren Kraftstoffpreise, sondern auch die bis zu zwölf Prozent teurer werdenden TÜV-Gebühren. Der ACE mahnte Politik, Mineralölwirtschaft und Kfz-Gewerbe zu mehr Preisdisziplin.

Seit 2005 seien die Kosten für Verkehrsteilnehmer unterm Strich um mehr als sieben Prozent gestiegen. Das sei mehr als das Doppelte als die normalen Lebenshaltungskosten, so der ACE mit Verweis auf den von ihm erstellten Mobilitätskostenindex. Der Club veröffentlichte zudem einen Katalog mit den Neuerungen für 2008. Einige dürften für Zündstoff sorgen.

So sollen Fehler im Straßenverkehr künftig fast das Doppelte kosten. Mit den ersten Umweltzonen müssten sich zumindest Städter die ersten Feinstaubplaketten besorgen. Gleichzeitig lasse die Politik bei der Pendlerpauschale nicht locker. Anfang des neuen Jahres trete auch die nächste Stufe der Erhöhung der Biodieselsteuer in Kraft. Schritt für Schritt erhöht werde zugleich die Biobeimischung von fünf auf zehn Prozent. Besser gestellt würden immerhin Verkehrsopfer und auch das neue Versicherungsrecht stärkt laut ACE die Verkehrsteilnehmer.

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