Sonntag, 31. August 2008

Viele Caravaner brauchen für den Alltag kein Navigationssystem. Wenn es auf große Fahrt geht, verlassen sie sich denn aber doch auf ein mobiles Navi. Mobil ist gut, weil man es sich einfach für einen bestimmten Zweck ausleihen kann. Mobil ist aber auch schlecht, weil es sich auch Langfinger ausleihen können, die es dann nie wieder zurückbringen. Davor warnt der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS).

Für die Teilkaskoversicherung gelten mobile Navis als Zubehör und werden bei Diebstahl in der Regel nicht ersetzt. Und wer das Handy zur Navigation während der Fahrt in die Hand nimmt, macht sich strafbar. Die kleinen Routenfinder sind wegen der integrierten Satellitenempfangsantenne (GPS) meist variabel in einer Halterung hinter der Windschutzscheibe oder auf dem Armaturenbrett befestigt. Dort sind sie leicht erkennbar für Diebe, bei denen sie als gut absetzbare Beute sehr begehrt sind.

Deshalb rät der KS, die mobilen Helfer beim Verlassen des Fahrzeuges mitzunehmen. Das schützt vor Diebstahl und Aufbruchbeschädigungen. Allerdings ist die Mitnahme des Monitors allein oft nicht ausreichend, weil Diebe aufgrund der sichtbaren Halterung vermuten können, dass die Navigationseinheit irgendwo im Wagen verstaut ist. Was viele Autofahrer nicht wissen ist, dass sie schon dann gegen das Handy-Verbot am Steuer verstoßen (§ 23 (1a) StVO), wenn sie das Handy in die Hand nehmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man telefoniert. Man darf auch nicht damit diktieren, Musik hören, Fotografieren – und eben auch nicht navigieren, zumindest nicht während der Fahrt.

Comments are closed.