Freitag, 1. Februar 2008

Die Statistik ist erfreulich, weniger Menschen starben im vergangenen Jahr auf Deutschlands Straßen. Nach Ansicht des Auto Club Europa nehme der Rückgang der Zahl der Verkehrstoten aber keineswegs den Handlungsdruck für weitere Maßnahmen auf dem Gebiet der Unfallverhtung. „Wir verdanken de jüngste positive Entwicklung nicht allein den Fortschritten in der allgemeinen Verkehrssicherheit, sondern vor allem den optimierten Rettungsdiensten und den Innovationen im Bereich der Unfallmedizin“, so ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner.

So sollten beispielsweise alle Neuwagen unabhängig von ihrer Klasse serienmäßig mit elektronischen Stabilitätsssicherheitsprogrammen (ESP) ausgerüstet werden. Der ACE fordert außerdem, Lkws mit sensorischen gesteuerten Notbremsen zu versehen, um folgenschwere Auffahrunfälle unterbinden zu können. „Ansonsten brauchen wir eine Unfallverhütungsstrategie unter anderem zur Entschleunigung des Verkehrs durch moderne Steuerungstechnik“, so der Sprecher.

Um die Zahl der Verkehrstoten weiter zu verringern, setzt der Club auch auf die baldige Einführung des so genannten E-Calls. Das System löse zum Zeitpunkt des Unfalls die Alarmierung der Rettungsstelle automatisch aus und sorge für die unmittelbare Ortung der Unfallstelle.

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