Samstag, 3. Mai 2008

Spätestens jetzt im Mai spüren die Caravaner wieder dieses Kribbeln, das ihnen sagt, dass es endlich mal wieder raus in die Landschaft gehen muss, auf, neue Reiseziele zu entdecken, und sei es auch nur für einen Wochenendtrip. Schon das Pfingstwochenende bietet ja einen extra Tag Urlaub. Damit der aber auch wirklich gelungen wird, müssen einige Dinge im Voraus erledigt werden. Dazu gehören neben der Auswahl des passenden Campingplatzes und der rechtzeitigen Reservierung einige techniche und praktische Dinge, die beachtet werden müssen. Der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland hat einige von ihnen zusammengestellt.

Insbesondere zu Beginn der Saison sollten Lichtanlage, Reifen, Brems- und Scheibenwischanlage überprüft werden. Ist das Reserverad intakt? Funktionieren Kühlschrank, elektrische Geräte, Gasanlage, Wasserhähne und -leitungen? Genauso wichtig ist, dass alle Prüfplaketten wie Gas/TÜV/DEKRA gültig sind, zudem verlangen viele Städte eine Umweltplakette. Die Fahrsicherheit hängt von den Reifen ab: Ausreichendes Profil und richtiger Reifendruck sind wesentliche Voraussetzungen für eine gute Fahrt.

Wer ein neues Zelt oder Vorzelt hat, sollte es sicherheitshalber schon einmal zu Hause aufbauen. Alles an Bord? Von der Badehose über Spielzeug für die Kleinen und Sportutensilien bis zum Grill und Campingmöbeln? Die Camping-Checkliste hilft beim Packen.

Beladung und Gewichtsverteilung entscheiden über die Fahrstabilität. Generell gilt: Leichtes Gepäck gehört nach oben, Schweres (z.B. Vorzelt, Konserven) nach unten und in Achsnähe. Die Ladung gegen Verrutschen sichern. Achs-, Stützlasten und das zulässige Gesamtgewicht dürfen nicht überschritten werden. Verstöße werden mit Bußgeldern und – ab 20 Prozent „Übergewicht“ – mit drei Punkten in Flensburg geahndet. Wiegen vor dem Start vermeidet unnötigen Ärger. Wer den Wassertank erst auf dem Campingplatz auffüllt, spart überflüssige Kilos und Sprit.

Stimmt die Verbindung zwischen Caravan und Zugfahrzeug? Sitzt der Kupplungshaken der abnehmbaren Anhängerkupplungen fest. Ist der Kupplungskopf auf der Kugel eingerastet, die Schlingerbremse geschlossen? Sitzt das Abreißseil richtig, ist der Stecker verriegelt? Hat das Seil die richtige Länge? Es darf in Kurven nicht spannen, aber auch nicht schleifen. Das Stützrad muss hochgezogen und mit der Klemmschraube gesichert werden.

Ein letzter Check vor der Abfahrt schützt vor bösen Überraschungen. Sind alle Fenster und Dachhauben, Schränke, Türen und der Kühlschrank geschlossen, die Gasflasche zugedreht? Ist der Kühlschrank umgestellt? Die Antenne muss für die Fahrt herunter-, alle Stützen hochgeklappt, die Stufen eingefahren werden. Lose Gegenstände sind sicher zu verstauen, damit sie beim Bremsen nicht zum Geschoss werden. Und dann kann’s endlich losgehen…

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