Sonntag, 3. Februar 2008

Sieben Caravans der Familienklasse (1,6 Tonnen, bis acht Meter) hat der ADAC jetzt einem kritischen Blick unterzogen. Testsieger wurde der Tabbert Da Vinci mit der Note 2,0. Aber auch die anderen Kandidaten brauchen sich nicht zu verstecken. Zwischen dem Testsieger und dem Schlusslicht Hobby Excellent liegt nur eine halbe Notenstufe. Die Wohnwagen, für die der ADAC einen praxisnahen Vergleichspreis zwischen 15.623 Euro (Eifelland Holiday) und 18.568 Euro (Fendt Saphir) ausgerechnet hat, wurden in sechs Kategorien bewertet.

Wichtigstes Kriterium mit 24 Prozent Gewichtung war für die Tester der Wohnwert. Dabei holten der Tabbert und der Fendt die meisten Punkte, dicht gefolgt vom Hobby und vom Dethleffs Camper Lifestyle. Geprüft wurden bei diesem Kriterium vor allem die familientypischen Eigenschaften, aber auch Betten und Sitzgruppen, die Küche sowie die sanitären Einrichtungen.

Mit 18 Prozent Gewichtung galt der Fahrsicherheit ebenfalls große Aufmerksamkeit. Bleibt der Anhänger sauber auf Kurs oder neigt er dazu an der Anhängerkupplung nach links oder rechts zu ziehen und damit zu schlingern? Eine wichtige Aussage dazu liefern die Fahrdynamik-Kennwerte, die aus dem so genannten Gierträgheitsmoment und der Deichsellänge berechnet werden. Klare Sieger in dieser Disziplin waren der Knaus Südwind (1,5) und Eifelland Holiday (1,9). Alle anderen Kandidaten erhielten gute Noten, wenngleich der Hobby mit 2,7 etwas zurücklag. Den kompletten Test gibt es im Netz.

1 Antwort zu “Caravans unter der Lupe”