Freitag, 9. Mai 2008

Die Preiserhöhungen auf den Campingplätzen der wichtigsten Urlaubsländer fallen in dieser Saison laut ADAC moderat aus. Die Gebühren auf deutschen Plätzen steigen durchschnittlich um ein Prozent. Der Automobilclub hat in einem aktuellen Infogramm die günstigsten und teuersten Länder zusammengestellt. Der Preis bezieht sich auf eine Übernachtung von zwei Erwachsenen mit einem 14-jährigen Kind inklusive Auto- und Caravanstandplatz, Nebengebühren, Strom, Warmduschen sowie Kurtaxe in der Hauptsaison.

Mit einem Durchschnittspreis von 24,20 Euro pro Übernachtung ist Deutschland drittgünstigstes Campingland im europäischen Vergleich hinter Polen (21,90 Euro) und Ungarn (23 Euro). Italien befindet sich auch 2008 mit einem Preis von 41 Euro an der Spitze der Preisskala. An der Adriaküste, auf den Inseln Sardinien und Elba sowie in der Toskana muss man sogar mit über 50 Euro rechnen.

Spanien folgt mit 37,40 Euro an zweiter Stelle. Viele Ferienanlagen mit Komplettangebot an der Costa Brava und der Costa Blanca treiben den Durchschnittspreis in die Höhe. Dänemark (35,70 Euro), Niederlande (34 Euro) und Kroatien (33,40 Euro) folgen. Besonders große Preisunterschiede bestehen auch in Frankreich (32,30 Euro). Ferienanlagen an den Küsten sind deutlich teurer als im Landesinneren. Tipp: Auf vielen gemeindeeigenen Campingplätzen kann man sogar für 12 bis 15 Euro übernachten.

In Schweden (25,20 Euro), Österreich (27,45 Euro) und in der Schweiz (28,20 Euro) übernachten Camper unter dem aktuellen europäischen Durchschnittspreis von 30,50 Euro. Österreichische Ferienanlagen haben ihre Preise seit dem Vorjahr um durchschnittlich fünf, die Schweizer um vier Prozent angehoben.

Grafik: ADAC

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