Montag, 29. Dezember 2008

Während die Verbraucher im Sommer über steigende Lebensmittel- und Energiepreise stöhnten, verwirklichten sie dennoch ihre Reiseträume, die durch sinkende Arbeitslosenzahlen und spürbare Lohnzuwächse beflügelt wurden. Wie sich die derzeitige Finanzkrise auf das Reiseverhalten der Deutschen im kommenden Jahr auswirkt, ist offen. Erfahrungsgemäß lassen sich die Deutschen aber eine ihrer wichtigsten Freizeitbeschäftigungen nicht nehmen. Ein gutes Omen für die bevorstehende CMT, die vom 17. bis 25. Januar rund 1800 Aussteller aus mehr als 90 Ländern zum zweiten Mal auf dem neuen und ausgebuchten Stuttgarter Messegelände beim Flughafen zusammenbringen wird.

Zu den Schwerpunkten gehört die Partnerregion für Caravaning, Norwegen Ausländische Gäste bleiben in dem skandinavischen  Land im Durchschnitt 7,5 Tage. Die deutschen Gäste gehören dabei mit den niederländischen und polnischen Norwegen-Liebhabern mit jeweils zehn Tagen zur Spitzengruppe und werden nur von den US-Amerikanern (11,4 Tage) übertroffen. „Insgesamt besuchten 2007 rund 548.000 Deutsche unser Land“, berichtet Christopher Rosenkilde, Country Manager beim norwegischen Tourismusamt Innovation Norway, „das bedeutet ein Wachstum um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr.“

Damit stehen die Deutschen nach den Schweden und vor den Dänen an zweiter Stelle, die das Königreich zwischen der Hauptstadt Oslo und der Polarregion im vergangenen Jahr besucht haben. Norwegen ist kein Billigland und demzufolge ließen die Deutschen im Durchschnitt pro Tag 830 Norwegische Kronen (rund 105 Euro) liegen. Auf den Campingplätzen in Norwegen wurden Rosenkilde zufolge 2007 insgesamt 8,4 Millionen Übernachtungen registriert. Der Aufenthalt der ausländischen Camping- und Caravaning-Touristen habe durchschnittlich 11,5 Nächte betragen, wobei pro Übernachtung rund 57 Euro zu Buche schlugen. Auf der CMT werden sicherlich noch weitere Norwegen-Fans gewonnen.

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