Dienstag, 28. Oktober 2008

Der Erfolg des Caravanings? Kaum eine andere Urlaubsform ermöglicht so viel Freiheit und Spontaneität. Der Erfolg der Caravan Bremen? Keine andere Fachmesse zeigt schon am Ende eines Jahres die Neuheitenflut der kommenden Saison. Auf 14 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche in den Hallen 5, 6 und 7 sind über 70 Händler und Hersteller mit vielen bekannten Marken vertreten. Wieder sind technische Neuentwicklungen oder komfortable pfiffige Detaillösungen in den Caravans zu bestaunen. Zudem wird eine große Auswahl an Campingzubehör, Zelten, Vorzelten und vielem mehr geboten.

Ob Einsteiger oder alter Hase, ob man als Familie, Sportler oder Single über eine Neuanschaffung nachdenkt, ob man ein kleines oder ein großes Budget eingeplant hat – hier findet jeder das auf ihn zugeschnittene Fahrzeug. Die umfassende Beratung erleichtert nicht nur die Kaufentscheidung, sie gibt auch die erforderliche Sicherheit. Auch der ADAC Weser-Ems widmet sich wieder ganz aktuellen Themen und garantiert mit seinen Beratungsleistungen stets eine gute Fahrt. Ebenso steht der DCC Deutscher Camping-Club e. V., Landesverband Weser-Ems e. V., der wie der ADAC ideeller Träger der Veranstaltung ist, zu Fragen und Problemen rund um den mobilen Urlaub zur Verfügung.

Zeitgleich zur Caravan präsentiert sich die ReiseLust, eine Veranstaltung, auf der für die schönsten Urlaubsziele geworben wird. So ergibt sich für Sie – als Besucher der Caravan Bremen – ein schöner Nebeneffekt. Mit einer Eintrittskarte kann man gleich zwei Messen besuchen.

Foto: tutto62/Pixelio



Freitag, 24. Oktober 2008

Kurt Kober, früherer Vorstandsvorsitzender und derzeitiges Aufsichtsratsmitglied der AL-KO Kober Group, ist mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt worden. Bereits 1994 erhielt Kurt Kober das Bundesverdienstkreuz am Bande. Seither hat sich der 71-jährige Unternehmer, der maßgeblichen Anteil an der Erfolgsgeschichte der AL-KO Kober AG hat, mit noch mehr Kraft zum Wohle der bayerisch-schwäbischen Wirtschaft engagiert und sich hierbei weitere auszeichnungswürdige Verdienste erworben.

Mit Können, Mut und Fleiß hat Kurt Kober die Spitzenstellung des heute international agierenden Konzerns Schritt für Schritt ausgebaut. Und während all dieser Zeit – seit nunmehr 75 Jahren – stand der Name Kober für Qualität und Innovation. Das ist auch heute noch so. Dafür bürgen weltweit mehr als 4000 Mitarbeiter an 51 Standorten.

Als Unternehmer ist Kurt Kober nicht nur wegen seiner exzellenten Branchenkenntnisse so erfolgreich, sondern auch, weil er den Kontakt zur Wissenschaft nie verloren, stattdessen immer gesucht hat. So etnwickelte er 1997 das Berufsbild des Caravantechnikers, das er gemeinsam mit der Fachakademie Schweinfurt und dem Deutschen Caravan- und Handelsverband Stuttgart aus der Taufe hob. Sein besonderes Steckenpferd ist eben der Wohnwagenbau. Jahrelange Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet brachten der AL-KO Kober AG höchste Auszeichnungen ein.

Der Dank von Kurt Kober, der zahlreiche enge, persönliche Freundschaften in die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft pflegt, spiegelte seine stets bescheidene Art wider: „Ich teile gerne meine Meinung mit, wenn ich gefragt werde.“ Sein menschlicher Umgang ist es auch, der ihn heute mit Freude auf ein erfülltes Leben mit Erfolg zurückblicken lässt. Denn, so Kurt Kober: „Freude ist der Ausdruck von Dankbarkeit, wenn ein Mensch zufrieden sein kann.“

Foto: AL-KO



Mittwoch, 22. Oktober 2008

Das neue Modell dieses Jahres aus dem Hause Kabe ist der Amber BGXL, der sich mit dem Royal 780 BGXL vergleichen lässt. Allerdings haben sich die Schweden bei der Ausrüstung etwas zurück gehalten. Der Amber BGXL ist eine ökonomische Luxusalternative.

Bei einer Gesamtlänge von knapp neun Metern bietet der nach Modellen mit dem Namen Briljant, Ametist und dem Verkaufsschlager Smaragd neueste Edelstein des schwedischen Herstellers – sein Name bedeutet Bernstein – großzügige rund 17 Quadratmeter Wohnfläche. Die Betten im vorderen Bereich bieten mit 2,25 mal 1,67 Metern Maße, die wohl nicht jeder in der heimischen Wohnung zur Verfügung hat. Wird die Dinette zum Schlafplatz umgebaut, wird daraus ein Ruheplatz von 1,91 mal 0,88 Metern.

Und natürlich müssen auch im Amber die Wohnmobilisten nicht auf die bewährten Kabe-Standards verzichten. Die Fußbodenheizung ist eine zum Patent angemeldete Kabe-Erfindung, die in mehreren unabhängigen Tests mit den besten Noten abgeschnitten hat. Die Heizschlaufen sind bis direkt an die Küche, den Eingang und auch in den Toilettenbereich verlegt und sorgen im ganzen Wagen für gleichmäßige und behagliche Wärme.

Nur Kabe-Wohnwagen haben das einzige, zum Patent angemeldete Lüftungssystem VarioVent. Es zeichnet sich unter anderem durch verstellbare Lüftungsöffnungen aus, mit denen sich die Frischluftzufuhr nach Bedarf regeln lässt. Die lüftungsaktiven Tapeten sind warmluftdurchlässig und ermöglichen die Belüftung der Wände. Kondenswasser wird am Boden von einer belüfteten, entlang den Kanten verlegten Matte aufgefangen und verdunstet bei eingeschalteter Heizung. Das weiche Deckenmaterial isoliert zusätzlich und dämpft gleichzeitig alle Geräusche von außen. So lässt sich locker mit dem Amber auch im Winter auf Tour gehen.

Foto: Kabe



Montag, 20. Oktober 2008

Isabella präsentiert in seinem neuen Katalog 2009 ein neues Wintervorzelt. Mit einem Bodenmaß von 240 mal 180 Zentimetern könnte man das „Snowboy Lux“ als großen Bruder des bewährten „Snowboy“ bezeichnen. Camping in den Wintermonaten stellt besonders hohe Anforderungen an Material und Konstruktion. In diesem Bereich ist der dänische Hersteller seit Jahren führend.

Eine spezielle Dachkonstruktion mit „Knick“ ermöglicht ein leichtes Abrutschen des Schnees. Besonders breite Andruckpolster mit einer gebogenen Stützstange und zusätzlichen Verbindungsprofilen, ermöglichen einen guten Anschluss am Wohnwagen. Durch die schrauben- freien FixON II Beschläge lässt sich das Gestänge leicht am Fahrzeug befestigen, ohne dass zusätzliche Ösen montiert werden müssen.

Strapazierfähiges, beschichtetes Material und Fensterfolien, die auch bei sehr niedrigen Temperaturen nicht so leicht aushärten, sind für Isabella selbstverständlich. Angerundet wird das Angebot durch zusätzliche Innenhimmel und Wintersicherungen.

Foto: Isabella



Donnerstag, 16. Oktober 2008

Die SFC Smart Fuel Cell AG, Technologie- und Marktführer für mobile und netzferne Energielösungen auf der Basis von Brennstoffzellen, feiert die Erreichung eines sensationellen Meilensteins: Von Frankreichs größtem Spezialisten für Produkte rund ums Caravaning wurde die 10.000ste EFOY-Brennstoffzelle offiziell an ihren Käufer übergeben.

„Die 10.000ste EFOY persönlich in die Hände des Kunden zu übergeben, der sie wie so viele vor ihm, für seine individuelle Stromversorgung gekauft hat, das ist ein ganz besonderes Gefühl für uns“, sagt Dr. Peter Podesser, Vorstandsvorsitzender der SFC Smart Fuel Cell AG. Kein anderes Brennstoffzellenunternehmen weltweit habe so viele Brennstoffzellen nach Marktmechanismen verkauft, kein anderes Brennstoffzellenunternehmen habe soviel Erfahrung in der Umsetzung von konkreten, anspruchsvollen Kundenwünschen in leicht zu bedienende, zuverlässige und immer verfügbare mobile Stromversorgungslösungen wie SFC.

Die EFOY-Brennstoffzelle ist als serienmäßiges oder optionales Zubehör mittlerweile bei 37 Herstellern europaweit im Angebot. Sie ist für den Einsatz in Wohnwagen, aber auch in Segelbooten und Hütten in vier Leistungsstärken von 600 bis 1600 Wattstunden pro Tag Ladekapazität erhältlich.

Foto: SFC



Dienstag, 14. Oktober 2008

Von Juli bis September 2008 wurden 3,7 Prozent mehr Caravans zugelassen als im Vorjahreszeitraum. Damit erzielten die Caravanzulassungen erstmals in diesem Jahr ein besseres Ergebnis als die der Reisemobile. Die Caravanzulassungen der ersten neun Monate des Jahres 2008 verbesserten sich damit auf ein Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zulassungen von Reisemobilen liegen trotz des schwierigen dritten Quartals im Zeitraum Januar bis September 2008 noch 6,6 Prozent über den Vorjahreszahlen.

„Der Reisemobilmarkt scheint derzeit durch die steigenden Energie- und Kraftstoffpreisen beeinträchtigt zu werden. Caravans sind davon nicht in gleichem Maße betroffen. Zudem sind auch die Vergleichszahlen der Caravanzulassungen aus dem Vorjahr wesentlich niedriger,“ so Hans-Karl Sternberg, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes CIVD.

Im dritten Quartal 2008 ermittelte das Kraftfahrt-Bundesamt 5107 Neuzulassungen von Wohnwagen in Deutschland. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist dies ein Zuwachs um 3,7 Prozent. Für die ersten neun Monate des Jahres 2008 ergibt sich im Caravanmarkt somit ein Plus von 1,5 Prozent auf 17.176 Fahrzeuge.



Freitag, 10. Oktober 2008

Topaktuell wie die Farbe Lila in der Modewelt, so präsentiert Caravan Wendt im mecklenburg-vorpommerschen Kremmin die Neuheiten der Hersteller aus der Caravaningbranche anlässlich des großen Herbstfestes mit Spiel und Spaß für die ganze Familie.

Am 11. und 12. Oktober jeweils in der Zeit von 10 bis 17 Uhr heißt es wieder Caravaningmesse im Hause Wendt. Brandaktuelles direkt von den Herstellern, Infostände und tolle Angebote warten auf die Besucher. Bei duftendem Kaffee, Grillköstlichkeiten oder frisch gebackenen heißen Waffeln können sie mit anderen Campern plaudern oder sich über die Neuigkeiten austauschen.

Wendt verfügt über die größte Wohnwagenausstellung in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Unter fast 300 Modellen wird sich sicherlich der richtige Caravan für die kommende Saison finden.

Foto: Caravan Wendt



Mittwoch, 8. Oktober 2008

„Innovations for new mobility“, lautet das Motto des Caravaning Design Award, der von der Messe Düsseldorf in Kooperation mit der in Essen ansässigen Organisation „red dot projects“ vergeben wird. Mit diesem internationalen Design-Preis, der ausschließlich an Aussteller des Caravan Salons verliehen wird, zeichnet die Wettbewerbsjury hohe Designqualität sowie ausgezeichnete Innovationen für Produkte der Reisemobil- und Caravan-Industrie aus. In der Kategorie Caravan erhielt der Eriba-Touring Forever Young 530 von Hymer dieses Jahr die begehrte Auszeichnung.

Anfang 2008 stellte Hymer die Modellreihe Touring Forever Young vor und führte damit im Rahmen des 50. Firmenjubiläums außergewöhnlich attraktive Caravan-Sondermodelle auf Basis des Ur-Troll ein, mit dem die Erfolgsgeschichte des Unternehmens 1957 begann.

Im neuen Caravan Eriba-Touring Forever Young 530 wurden nostalgische Retro-Elemente, wie zum Beispiel die perlgraue Außenlackierung mit moderner Designanmutung im Außen- und Innenbereich verbunden. Der Innenraum vermittelt aufgrund seiner komfortablen Stehhöhe von 1,95 Meter sowie einem ergonomischen Möbelkonzept angenehme Großzügigkeit. Diese wird durch das Dekor in Toskana Kirschbaum mit vielen cremefarbenen Elementen noch unterstrichen. Auch hier fiel der Jury die gelungene Verbindung von klassischer Anmutung und zeitgemäßem Stil auf. Ausdrücklich fand die ergonomische Küchenzeile Erwähnung, die neben der geschwungenen Arbeitsfläche eine runde Edelstahlspüle sowie einen Drei-Flammen-Kocher mit praktischen Bedienelementen bietet. Abschließendes Urteil der Jury: Außen wie innen besticht der Touring Forever Young durch einen harmonischen Gesamteindruck.

Der Caravaning Design Award ist ein Beleg dafür, dass Hymer mit seiner Firmenphilosophie, seine Produkte auf höchstem Qualitätsniveau mit zeitgemäßem Design und Funktionalität zu produzieren, genau richtig liegt.

Foto: Hymer



Dienstag, 7. Oktober 2008

Der CIVD gibt allen Wohnwagenfreunden gute Tipps, die sich nicht aufs Wintercamping freuen, sondern ihr Gefährt bis zur nächsten Sommersaison ruhen lassen.Wer seinen Caravan wegen Steuer- und Versicherungsersparnis abmeldet, sollte zunächst den Hauptuntersuchungstermin prüfen. Fällt der in die Ruhezeit, so empfiehlt es sich vor Abmeldung des Wagens bei TÜV, Dekra oder GTÜ vorzufahren. Das spart Ärger bei der Wiederzulassung. Abgemeldete Caravans, auch solche mit Saisonkennzeichen (außerhalb der auf dem Kennzeichen angegebenen Zulassungszeit) dürfen nicht auf öffentlichen Verkehrsflächen abgestellt werden. Dazu zählt nicht nur das Parken am Straßenrand, sondern auch öffentliche Parkplätze. Man ist also gut beraten, sich rechtzeitig nach einem legalen Winterlager umzuschauen.

Bevor der Caravan jedoch dort abgestellt wird, sollte seine Außenhaut gründlich gereinigt werden. Dazu eignen sich die Selbstwaschanlagen, so genannte Clean-Parks, hervorragend. Mit den Hochdruck-Waschlanzen lassen sich die Radkästen des Caravans nahezu perfekt reinigen. Vorsicht ist allerdings bei den Reifen und Fenstern angeraten. Reifen sollten nie einem direkten Hochdruckstrahl ausgesetzt werden. Das nehmen sie übel. Auch die Acrylglasfenster sollte man nicht mit dem Waschstrahl und den darin enthaltenen Reinigungsmitteln malträtieren, weil das – ebenso wie handelsüblicher Glasreiniger –Acryl spröde und brüchig macht. Hier ist ein spezieller Acrylglasreiniger aus dem Campingfachhandel zu empfehlen.

Auch die Dichtungen an Fenstern und Türen fordern Reinigung und Pflege. Einreiben mit handelsüblichem Talkum oder Glycerin (aus Drogerie oder Apotheke) halten die Gummiteile geschmeidig. Abgeschlossen wird die Außenreinigung durch das Einwachsen aller Blechteile. Dann werden die Reifen auf den empfohlenen Höchstdruck aufgepumpt und die frisch eingefetteten Standstützen ausgekurbelt. So vermeidet man zum einen Standplatten bei den Reifen und schafft sich zum anderen eine stabile Basis für die Innenreinigung.

Teppiche und Polster werden abgesaugt und – wenn Lagerraum vorhanden – außerhalb des Caravans trocken aufbewahrt. Ansonsten werden die Polster nach der Putzaktion locker im Wagen aufgestellt. Mit Seifenlauge rückt man dem PVC-Boden und allen glatten Flächen zu Leibe. Ganz ohne Waschzusatz geht’s auch, wenn man einen Haushalts-Dampfreiniger zur Hand hat wie ihn etwa die Firma Kärcher herstellt. Der Dampfstrahl kommt in fast alle Winkel und desinfiziert ohne Zusatz von Chemie. Gerade bei der Reinigung von Küche, und Sanitärraum ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Alle Möbelklappen, Türen und natürlich der Kühlschrank bleiben nach der Reinigung offen. So kann die Luft im Wagen am besten zirkulieren. Regelmäßiges Lüften in der Ruhephase (aller vier bis sechs Wochen eine Stunde bei trockenem Wetter) verhindert muffigen Geruch im rollenden Heim.

Nun widmet sich der Caravaner der Technik. Zunächst werden alle Gashähne geschlossen, Gasschläuche und Druckminderer abgeschraubt (Achtung, Linksgewinde). Die Wasseranlage einschließlich Boiler sollte mit Mitteln aus dem Campingfachmarkt desinfiziert und danach komplett entleert werden. Auch die Spülanlage der Toilette nicht vergessen. Dazu werden Ablasshähne und Wasserhähne geöffnet. Beide bleiben den Winter über geöffnet. Die Desinfektion der Wasseranlage sollte man beim Start in die neue Saison wiederholen. Eine möglicherweise vorhandene Bordbatterie wird ausgebaut und frostsicher gelagert. Wer sich für die „Aktion Winterfit“ etwa einen halben Tag Zeit nimmt, dem steht ein guter Start in die neue Caravaning-Saison bevor.

Foto: belleviste/Pixelio