Montag, 11. August 2008

Auf dem Testgelände von Iveco in Markbronn bei Ulm hat ein Caravan mit dem neuen TEC-Korpus seine ersten 150.000 Kilometer hinter sich gebracht und mit Bravour überstanden. Eine Runde betrug einen Kilometer Länge, Alterungsprozess für das Fahrzeug von 1000 gefahrenen Kilometern, die Testlänge betrug 150 Runden. Getestet wurde ein Travel King 520 HTD, Saison 2009 mit einer Geschwindigkeit von durchgängig 40 Stundenkilometern.

Die Teststrecke besteht aus vier Abschnitten: Sie beginnt mit Kopfsteinpflaster, dem so genanntem “Belgischen Block”, der eine besonders unebene Pflasterung aufweist. Weiter geht es mit einer “ausgebesserten Landstraße”, die nur sehr grob “ausgebessert” wurde. Der dritte Abschnitt ist eine Betonstraße mit starken Querrillen. Zum Abschluss kommt eine Strecke mit sechs Zentimeter tiefen Schlaglöchern in Kratergröße, so dass die Räder hineintauchen müssen und keine Chance haben, darüber hinweg zu gleiten.

Das Ergebnis dieser Strapazen fällt für TEC äußerst zufriedenstellend aus. Lediglich ein Verschluss am Hebekippdach hat sich gelöst und ein Topfdübel an einem Möbelteil musste nachmontiert werden. Dieser zusätzliche Topfdübel wird ab sofort in die Serienproduktion einfließen und wird die Wohnwagen mit der neuen Korpuskonstruktion noch sicherer machen als sie es nachweislich sowieso schon sind.

Foto: TEC



Sonntag, 10. August 2008

Der Campingpark Sanssouci stellt auf seiner Internetsite nicht nur sich und die verschiedenen Einrichtungen vor, sondern porträtiert auch einzelne Besucher. Dabei stieß ich auf die Geschichte der Familie Esser. Die stelle ich deshalb in den Blog, weil sie auch meine Einstellung zum Urlaub wiedergibt. Ich muss nicht die Erasco-Dose von zu Hause mitnehmen, wenn ich an einem neuen Ort bei einem Essen Regionaltypisches und Einheimische kennen lernen kann. Dass das Ehepaar vorrangig über die Gastronomie beim Campen erzählt und auch noch Esser heißt, ist ein ganz amüsanter Nebenaspekt.

Ulrike Esser liegt gemütlich auf dem Liegestuhl vor ihrem Wohnwagen. Drinnen rumort ihr Mann Hans-Peter, bald darauf kommt er heraus, in der Hand eine Flasche Bier. Es ist später Samstagnachmittag, das Ehepaar hat schon eine Woche auf dem Campingpark Sanssouci-Gaisberg verbracht und fühlt sich anscheinend pudelwohl. Hund Rocco schnuppert an den Beinen von Ulrike Esser und sucht sich ein schattiges Plätzchen, legt sich nach drei Runden hin, und schläft einfach ein. Hans-Peter Esser holt sich einen Klapphocker, setzt sich und sagt in seinem unnachahmlichen rheinischen Dialekt, “der fühlt sich hier sauwohl.” Sie kommen nun schon im dritten Jahr auf den Platz, den sie wegen seiner Bäume und der Havel lieben, aber auch wegen des Komforts, den er bietet.

Ein Gefühl der Gelassenheit liegt über dem kleinen Areal, in dem der Wohnwagen der Essers steht, die beiden lachen viel, die Erholung hat also schon gegriffen. Seit einer Woche sind sie schon da – und wollen noch eine zweite bleiben. Dann muss Ulrike Esser wieder zurück zu ihrer Arbeit, sie ist Buchhalterin. Bei der Arbeit in Mönchengladbach haben die beiden sich kennen gelernt. Er ist nun Rentner, war Bilanzbuchhalter in derselben Firma und ihr Chef, 1996, nach einigen “wilden Jahren”, wie sie beide lachend sagen, haben sie geheiratet.

In den großen Ferien fahren sie entweder nach Frankreich, nach Italien oder nach Österreich. Der Campingurlaub hat Völker verbindende Funktion, darüber sind sie sich einig. Haben sie doch vor achtzehn Jahren an der Dordogne ein Paar aus Paris kennen gelernt, mit dem sie immer noch in Kontakt sind. An Frankreich und der Toskana gefällt den beiden besonders das gute Essen und natürlich die Landschaft, und sie amüsieren sich königlich über holländischen Camper, die alles, was sie für ihren Urlaub benötigen, mitbringen. Das ist nicht ihre Sache, sie lieben es, durch das Essen einen anderen Geschmack zu kosten und dabei auch neue Menschen kennen zu lernen. Denn nichts ist so kommunikativ wie ein Restaurant, in dem entspannte Gäste sitzen. Die Unterhaltung übernimmt dann Ulrike Esser, sie kann Französisch und Englisch, auch ein bisschen Italienisch. Aber so, wie Hans-Peter Esser offen auf jeden zugeht, den er trifft, kann er wahrscheinlich auch ohne Sprachkenntnisse beste Kontakte machen. Die Toskana, Burgund, Südtirol, die Ardèche und die Normandie haben sie schon bereist – und sie werden weiter die Welt erkunden. Da könnte man schon ein bisschen neidisch werden, wenn man sieht, wie dieses Paar mit sich selbst im Reinen ist und wie sie ihre touristische Neugier mit Genuss und Gelassenheit zu verbinden wissen. Auch Hund Rocco weiß dies zu schätzen, der gerade wieder aufgestanden ist, um sich ein neues, noch schattigeres Plätzchen zu suchen.

Foto: Campingpark Sanssouci



Donnerstag, 7. August 2008

Für viele Wilk-Fans ist die Wiedereinführung der Komfort-Klasse S5 ein echter Meilenstein im Markenspektrum:Hier zeigt der traditionsreiche Caravanhersteller nicht nur im Interieur-Bereich seinen hohen Anspruch an Qualität, Liebe zum Detail und Stilsicherheit – vor allem die aerodynamische Exterieur-Silhouette symbolisiert den äußerst selbstbewussten Charakter des neuen Wilk S5.Mit seiner markanten, partiell bis zum Dach hochgezogenen Bugpartie fällt der neue S5 sofort ins Auge.

Der Wohnwagen wirkt wesentlich moderner und dynamischer als viele seiner “Artgenossen” der oberen Mittelklasse und strahlt vor allem auch durch die klare Seitenwandgestaltung eine zeitlose Eleganz aus. Ausschließlich die Partie mit den großzügigen Rahmenausstellfenstern wurde in die dezente seitliche Farbgebung integriert – so wirkt das Außen-Design des S5 noch schlanker und klarer.

Ein wahres Feuerwerk an neuen Stilelementen bietet der S5 in seinem innovativ konzipierten Interieur: Hier dominiert zum ersten Mal der neue Wohntrend in dunkleren Holztönen – das edle French-Cypress-Dekor verleiht den Möbelfronten eine durchgängige Wertigkeit und zeitlose Eleganz. Der strapazierfähige Fußboden in Schiffsparkett-Optik, die bis unter die Decke reichenden, holzfarbigen Abschlussprofile der Oberschränke und Zierblenden in Alu-Optik unterstreichen das vornehme “Yach”“-Feeling des WILK S5. Toll zum dunklen Edel-Holzton passen die beiden neuen, eigens für den S5 entworfenen Stoff-Designs-

Die zunächst drei verschiedenen Grundrissvarianten des Premium-Wilk sind allesamt als komfortable Reisewohnwagen für Paare konzipiert und realisieren sogar auf einer Gesamtlänge von knapp unter sechs Metern getrennte Schlaf- und Wohnbereiche, großzügige Sanitärbereiche, gut ausgestattete Kompaktküchen und zusätzlichen Stauraum im integrierten Kleiderschrank.

Foto: Wilk



Dienstag, 5. August 2008

Der Airstream 684 ist das Flaggschiff der europäischen Airstream-Modellpallette. Er bietet allen erdenklichen Komfort und Schlafplätze für bis zu 4 Personen. Sein Luxus-Designerbad und das separate Schlafzimmer mit seinen zwei komfortablen Betten im Heck und der Panoramaverglasung sorgen für 5-Sterne-Wohlfühlambiente. Die beiden getrennten Betten können mit Hilfe eines zusätzlichen Lattenrostes und einer Einlegematratze zu einem großen Bett umgebaut werden. Natürlich gibt es den Airstream 684 auch von vornherein mit einem Doppelbett.

Airstream ist weltweit bekannt für seine außergewöhnlichen, luftfahrtinspirierten Fahrzeuge aus Aluminium. Diese besondere Aluminiumhülle hat einen hohen Wiedererkennungswert und hat Airstream-Wohnwagen zu den bekanntesten Caravans der Welt gemacht. Seit 75 Jahren wird jeder Airstream von Grund auf, in traditioneller Art und mit der jahrzehntelangen Erfahrung der Airstream Mitarbeiter hergestellt.

Die Aluminiumhülle und das Aluminiumgerippe werden sorgfältig mit mehreren hundert Nieten von Hand vernietet. Als Ergebnis erhält man einen sehr leichten, selbsttragenden Aufbau. Nach der Montage der Hülle auf das Aluminiumgerippe wird die Dämmung montiert und dann die Innenverkleidung angebracht. Die Stabilität eines jeden Aufbaus unterliegt einer strengen Überwachung.

Und auch im Inneren haben die Silberlinge einiges zu bieten. Wer sich davon überzeugen will, hat bei der Open Week vom 30. August bis 7. September die Gelegenheit dazu. Das Roka-Werk in Mengerskirchen ist nur eineinhalb Stunden vom Caravan Salon Düsseldorf entfernt. Bei einem Glas Sekt können die unterschiedlichen Modelle zwischen 9 und 21 Uhr in Augenschein genommen werden. Für eine ausführliche Beratung wird eine Voranmeldung unter (06476) 91330 erbeten.

Foto: Airstream



Sonntag, 3. August 2008

Tentstation ist der Campingplatz mitten in Berlin. Direkt im Grünen und nur fünf Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof entfernt – das ist urbanes Campen. Tentstation befindet sich auf dem Gelände eines stillgelegten Freibads in Berlin Mitte-Tiergarten. Die leeren Becken und die alten Sprungtürme schaffen eine besondere Atmosphäre. Beachvolleyball im Pool spielen, mit Blick auf den Fernsehturm frühstücken und Leute aus der ganzen Welt kennen lernen: Hier gibt es viele Möglichkeiten, die Stadt zu genießen.

Tentstation ist ein reiner Zeltplatz. Die Saison 2008 geht vom 26. April bis zum 4. Oktober. Die Bar auf der ehemaligen Tribüne ist auch für Berliner Besucher täglich geöffnet. Gelände Tentstation ist zwei Hektar groß. Auf der Rasenfläche ist für 125 Zelte Platz. Das Gelände ist autofrei, Fahrzeuge können kostenlos auf dem Parkplatz vor dem Gelände abgestellt werden. Im Mittelpunkt des Zeltplatzes befinden sich die Bar und die ehemaligen Schwimmbecken, in denen man Sport treiben und sich entspannen kann.

An der Bar auf der Tribüne gibt es morgens Frühstück und abends Getränke und Kleinigkeiten zu essen. Es gibt mehrere Grills die kostenlos ausgeliehen werden können. Ein Supermarkt ist fünf Minuten Fußweg entfernt. In den ehemaligen Schwimmbecken kann man Beachvolleyball, Basketball und Fußball spielen oder sich einfach im Sand entspannen. Auf der Wiese gibt es mehrere Tischtennisplatten, gegen Pfand werden Bälle und Schläger verliehen. Als besondere Angebote werden das ehemalige Bademeisterhäuschen und ein kleiner DDR-Wohnwagen “Qek Junior” in der Tentstation vermietet.

Foto: Tentstation Berlin



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