Mittwoch, 11. Juni 2008

Alles begann mit der Vorzeltstudie “Curve”, bei der der Hersteller dwt junge, kreative Designstudenten um einen Gestaltungsvorschlag für ein neues Zelt baten. Heute steht “Curve” für eine neue Generation der Vorzelte. Mit modernen Zeltformen, bewährten Funktionsmerkmalen und neuen Ideen. Leicht im Gewicht und vielseitig im Einsatz. Insgesamt sechs Varianten zählen zur Modellreihe dwt-Impulse.

15 Studenten der Technischen Universität Dresden waren an der Entwicklung dieses völlig neuen Designkonzepts beteiligt, das alle Funktionsmerkmale beinhaltet, die ein gutes Vorzelt braucht. Der Name Curve wurde in erster Linie deshalb gewählt, weil es mit seiner runden Igluform eher an einen Wintergarten als an ein Vorzelt erinnert. Dafür sorgen die großen Fensterflächen, mit denen das Vorzelt ringsherum versehen ist. Ein echter Hingucker ist es nicht zuletzt aufgrund seiner knalligen und frischen Farben.

Die Eingangstür verfügt serienmäßig über ein angenähtes Schutzdach. Beim Versetzen der Tür an eine andere Stelle, wandert dieses Eingangsschutzdach mit. Es reduziert die Sonneneinstrahlung bei geöffneter Tür und verhindert auch, dass vom Dach herunter laufendes Regenwasser über die Türöffnung ins Zelt gelangt. Die Außenklappen lassen sich mit Leinen abspannen oder auch komplett mit Reißverschlüssen schließen und sind dann keine Angriffsfläche für Wind mehr. Nur einige der vielen interessanten Eigenschaften des Curve.

Foto: dwt



Montag, 9. Juni 2008

Camping ist nicht nur die perfekte Urlaubsform für Naturfreunde, sondern auch für Familien. Der ADAC hat eine Reihe der kinderfreundlichsten Campingplätze zusammengestellt. Wer mit seinen Kindern in Deutschland einen Traumurlaub verbringen möchte, fährt entweder ins Südsee-Camp (Lüneburger Heide) oder zum Camping Hopfensee (Allgäu). Das Südsee-Camp mit karibischem Ambiente bietet einen Badesee mit Sandstrand und einer Kinderbadebucht. Highlight ist das Erlebnishallenbad mit Wellenbecken, Tropenlandschaft, Wildwasserkanal und Kinderparadies. Die Attraktion auf dem Campingplatz am Hopfensee ist das 1000 Quadratmeter große Spielhaus für Kinder aller Altersgruppen.

Cowboys und Indianern bieten vor allem die Anlagen Erlebnis-Camping Aufenfeld im Zillertal (Goldwasch-Camp, Saloon, Westernfort, Reitstall), der dänische Hvidberg Strand Feriepark (Tipis, Westerndorf, Lagerfeuerplatz, Reit-Center) sowie der französische ADAC-Superplatz Yelloh! Village Farret mit seinen Indianer- und Piratenspielen die richtige Kulisse.

Abenteurer finden ihre Herausforderung im italienischen Camping Marina di Venézia (Schwimm- und Tauchkurse), im dänischen Klim Strand Camping (Rollschuh- und Skateboardbahn, Klippenkletterwand sowie Meerkajak-Fahrkurse), im niederländischen Camping Ter Spegelt (Hochseil-Klettergarten, Fahrrad-Crossbahn, Kinderwerkstatt) oder im französischen Camping l´Ardéchois bei Kanu-Kursen, Hip-Hop-Stunden, Fußball-, Wasser- und Volleyball-Spielen.

Wer seinen Urlaub in Spanien plant, kann seine Kinder auf den Plätzen Camping Cambrils Park an der Costa Dausada oder Camping Internacional la Marina an der Costa Blanca verwöhnen. Beide Plätze haben große Badelandschaften mit Erlebnisbadcharakter und Indoor-Spielplätze, die den Kleinen auch schattigen Spaß garantieren.

Grafik: ADAC



Freitag, 6. Juni 2008

Manuell seinen Caravan rangieren und das mit einem relativ einfachen Prinzip, das verspricht der CampMover der Firma Sandner Gerätetechnik. Er ist für Anhänger bis 2000 kg geeignet, wiegt etwa 6,5 kg und ist direkt beim Hersteller für rund 300 Euro erhältlich.

Das angewandte Prinzip ist denkbar einfach. Der CampMover wird auf die Radschrauben aufgesetzt und mit – einer – Radschraube, die vorher gelöst werden muss, befestigt. Jetzt kann eine Person den Anhänger mittels Hebelkraft problemlos bewegen, während der Partner bei Bedarf an der Deichsel die Handbremse bedient und lenkt.

Er ist in zwei Versionen erhältlich, einmal als CampMover SF ausschließlich für Wohnwagen mit Stahl- und dann als CampMover L für Caravans mit Stahl- oder Alu-Felgen. Ganz neu ist außerdem der Campmover SF5 für Stahlfelgen mit fünf Radschrauben.

Foto: Sandner Gerätetechnik



Mittwoch, 4. Juni 2008

Der Freizeitfahrzeughersteller Bürstner und der Fensterhersteller Polyplastic BV, Rotterdam, nehmen seit dem vergangenen Jahr eine Sicherheitsaktion zur Überprüfung der Fenster bei Wohnwagen der Baujahre 1998 bis 2000 vor. Im Rahmen ständiger Qualitätskontrollen war festgestellt worden, dass sich unter bestimmten Umständen, wie hoher UV-Einstrahlung die Verbindung zwischen der Innen- und der Außenscheibe lösen kann. Intensive Tests und Untersuchungen durch Sachverständige haben nun ergeben, dass noch weitere Baujahre betroffen sein können. Grund hierfür ist, dass die für den Siebvolldruck im Sei­tenbereich der Fenster verwendete Farbe keine ausreichend hohe UV-Beständigkeit auf­weist.

“Auch wenn sich nach unseren bisherigen Erfahrungen Fensterscheiben nur vereinzelt nach ausreichend langer UV-Bestrahlung und beim Einwirken entsprechender Kräfte gelöst haben, haben wir uns dennoch im Interesse der Sicherheit unserer Kunden und der des Straßenverkehrs dazu entschlossen, vorsorglich alle Fenster mit Siebvolldruck zu überprüfen”, so die Geschäftsführer von Bürstner und Polyplastic, Klaus-Peter Bolz und Jan Peter Veeneman, übereinstimmend.

Bei allen Fahrzeugen werden die Innen- und die Außenscheibe fest mit einer speziell hierfür entwickelten Verschraubung, die kaum auffällt, dauerhaft miteinander verbunden. Jan Peter Veeneman von Polyplastic betont, dass die Nachrüstung mit der Schraubenverbindung den großen Vorteil habe, dass die erforderlichen Arbeiten nur wenig Zeit in Anspruch nehmen und die Kunden deshalb bei ihrem Händler auf die Nachrüstung warten könnten. Betroffen sind Caravans der Baujahre 1998 bis 2005. Bei allen Fahrzeugen, bei denen einzelne Fenster, die sich gelöst hatten, im Rahmen der bisherigen Sicherheitsaktion bereits nachgerüstet worden sind, werden vorsorglich auch noch die Scheibenhälften der übrigen Fenster fest miteinander fixiert.



Montag, 2. Juni 2008

Moderne Antischlingersysteme erhöhen die Sicherheit beim Fahren eines Caravans. Zu diesem Ergebnis kommen die Testfahrer der niederländischen und der deutschen Caravan-Zeitschriften KCK und Caravaning. Die Sassenberger Caravan Hersteller LMC und TEC produzieren ihre Caravans auf den beiden Caravan Chassis von ALKO und BPW. Da beide in der neuen Saison die Antischlingersysteme der jeweiligen Chassishersteller entweder schon einsetzen oder einsetzen wollen, bot es sich an, die beiden Systeme auf zwei vergleichbaren Caravans zu testen.

Ein LMC Münsterland 495 E mit dem ATC von ALKO und ein TEC Travel King 510 TE mit dem ITC von BPW ausgerüstet, machten sich auf den Weg nach Lelystad in die Niederlande, wo der ANWB eine Hochgeschwindigkeits-Teststrecke unterhält. Trotz der teilweise widrigen Wetterverhältnisse (Regen, starker Wind) wurden die Testfahrten mit erstaunlicher Präzision und teilweise spektakulären Schleudertests durchgeführt.

Bei Versuchen zur kritischen Ausweichsituation, dem bekannten Elchtest nachempfunden, wird das Gespann bei hoher Geschwindigkeit um ein imaginäres Hindernis herumgelenkt (doppelter Spurwechsel). Hier produzieren Fahrer und Gespanne spektakuläre Aktionen. Bei ständig steigender Geschwindigkeit wird der Versuch gefahren. Ab Tempo 80 fangen der Caravan und das Zugfahrzeug an zu driften. Doch auch hier helfen die Systeme, durch Einsetzen der Bremskraft beim ersten Einlenken den Kurs zu halten.

Fazit der Testfahrer: Beide Systeme sind ein Plus an Sicherheit für den Caravanfahrer und daher zu empfehlen. LMC und TEC bieten Ihren Kunden in diesem Jahr bereits in den Sondermodellen Ambassador und Tour das ATC System von ALKO serienmäßig an. Das System IDC von BPW kommt neu auf den Markt und wird ab dem neuen Modelljahr 2009 angeboten.

Foto: LMC



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