Mittwoch, 7. Mai 2008

Das Schöne am Wohnwagen-Urlaub ist ja, dass man sein Hotel hinter sich herzieht. Doch wer ans Meer fährt, möchte natülich nicht nur im Caravan bleiben. Klar, sich einfach inden Sand legen oder auf einem Badetuch sind preiswerte Möglichkeiten, doch wer nicht auf einen Liegestuhl verzichten will, erlebt beim Verleiher nicht selten eine teure Überraschung. Das Online-Reiseportal Expedia.de hat den “Expedia Liegestuhl-Index” erstellt. Im europäischen Durchschnitt kostet ein Liegestuhl 6,10 Euro pro Tag. Die günstigsten Liegestühle findet man überraschenderweise in Großbritannien; Frankreich wird seinem Ruf gerecht und bietet höchsten Komfort zu Luxus-Preisen. In Deutschland ist das Sonnenbad am Strand zwar vergleichsweise teuer, allerdings können Urlauber hierzulande ihren Strandtag in bequemen Strandkörben genießen.

Die luxuriösesten Liegestühle findet man an deutschen Stränden: Mit durchschnittlich 7,65 Euro sind die für die deutsche Küste typischen Strandkörbe zwar nicht gerade die günstigsten im europäischen Vergleich, bieten aber nicht nur Schutz vor Sonne und Wind, sondern auch den meisten Komfort für einen perfekten Tag am Strand. Allerdings gibt es zwischen Ost- und Nordsee große Unterschiede. Während man an der Ostsee durchschnittlich bereits ab fünf Euro pro Tag Strandkörbe mieten kann, müssen Urlauber an den Nordseestränden mit höheren Preisen rechnen. Wer den Nordseecharme günstiger genießen möchte, ist in den Niederlanden oder Belgien gut aufgehoben. Liegestühle können dort schon ab vier Euro pro Tag gemietet werden. In Skandinavien gibt es hingegen selten Miet-Möglichkeiten für Liegestühle. Im Unterschied zu anderen europäischen Ländern sind hier unberührte Natur-Strände an der Tagesordnung. Das sogenannte “Jedermanns-Recht” ermöglicht Urlaubern an allen Stränden oder Seeufern frei zu campen und beim Rauschen der Wellen einzuschlafen.

Badeurlaub in Frankreich hat seinen Preis – durchschnittlich kostet ein Liegestuhl hier 12,50 Euro am Tag. Luxusliegen an der Cote d’Azur können am Tag sogar, je nach Saison, bis zu 34 Euro kosten. Günstiger sind Urlaubsziele an der Mittelmeerküste zwischen Marseille und Perpignan sowie an der französischen Atlantikküste. Die Nachbarn aus England – gemeinhin nicht das bekannteste Reiseziel für Badeurlaub – bieten laut “Expedia Liegestuhl-Index” das günstigste Angebot: Mit nur 3,10 Euro pro Liegestuhl und Tag liegt der durchschnittliche Mietpreis in den englischen Strandbädern weit unter den restlichen europäischen Ländern.

Das unangefochtene Lieblingsurlaubsland in Europa, Spanien, ist mit durchschnittlich 4,30 Euro eines der preiswerten Länder im “Expedia Liegestuhl-Index”. In Italien beträgt der durchschnittliche Preis pro Tag und Liegestuhl 7,55 Euro. Genauso schön, aber etwas günstiger ist die Adria-Küste vor Kroatien. Bei einem Durchschnittspreis von nur 4,20 Euro pro Liegestuhl sowie günstigen Flug- und Hotelpreisen ist Kroatien durchaus eine gute Alternative. Ebenfalls weit unter dem europäischen Durchschnitt liegen Griechenland mit 4,10 Euro pro Liegestuhl und Tag und die Türkei mit 5,50 Euro.



Montag, 5. Mai 2008

Unter neuer Leitung im Familienbetrieb wird der Campingplatz Renken aber in alter Tradition weitergeführt. Idyllisch am Kochelsee mit direktem Zugang gelegen, lohnt sich ein Ausflug zur Familie Kindermann für die Caravanfreunde.

Der Campingplatz verfügt über 70 Stellplätze. Wer sich erstmals als Caravaner ausprobieren will, bekommt dort auch einen Wohnwagen zur Miete. Der tägliche Bedarf kann im Kiosk abgedeckt werden. Man trifft sich im Gastraum entweder zum gemeinsamen Frühstücken, an Regentagen oder einfach zum gemütlichen Beisammensein. Dafür bietet sich an schönen Tagen der Grill- und Lagerfeuerplatz an.

Wer auch im Urlaub nicht vom Rest der Welt abgeschnitten sein will, kann das WLAN nutzen. Da sich schmutzige Wäsche meistens nicht vermeiden lässt, ist auch eine Waschmaschine vorhanden. Wer nicht nur campen, sondern auch angeln möchte, bekommt auf dem Campingplatz Angelkarten angeboten. Wer anderes Freizeitvergnügen sucht, findet umfangreiche Möglichkeiten in unmittelbarer Nähe des Platzes.

Foto: Campingplatz Renken



Samstag, 3. Mai 2008

Spätestens jetzt im Mai spüren die Caravaner wieder dieses Kribbeln, das ihnen sagt, dass es endlich mal wieder raus in die Landschaft gehen muss, auf, neue Reiseziele zu entdecken, und sei es auch nur für einen Wochenendtrip. Schon das Pfingstwochenende bietet ja einen extra Tag Urlaub. Damit der aber auch wirklich gelungen wird, müssen einige Dinge im Voraus erledigt werden. Dazu gehören neben der Auswahl des passenden Campingplatzes und der rechtzeitigen Reservierung einige techniche und praktische Dinge, die beachtet werden müssen. Der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland hat einige von ihnen zusammengestellt.

Insbesondere zu Beginn der Saison sollten Lichtanlage, Reifen, Brems- und Scheibenwischanlage überprüft werden. Ist das Reserverad intakt? Funktionieren Kühlschrank, elektrische Geräte, Gasanlage, Wasserhähne und -leitungen? Genauso wichtig ist, dass alle Prüfplaketten wie Gas/TÜV/DEKRA gültig sind, zudem verlangen viele Städte eine Umweltplakette. Die Fahrsicherheit hängt von den Reifen ab: Ausreichendes Profil und richtiger Reifendruck sind wesentliche Voraussetzungen für eine gute Fahrt.

Wer ein neues Zelt oder Vorzelt hat, sollte es sicherheitshalber schon einmal zu Hause aufbauen. Alles an Bord? Von der Badehose über Spielzeug für die Kleinen und Sportutensilien bis zum Grill und Campingmöbeln? Die Camping-Checkliste hilft beim Packen.

Beladung und Gewichtsverteilung entscheiden über die Fahrstabilität. Generell gilt: Leichtes Gepäck gehört nach oben, Schweres (z.B. Vorzelt, Konserven) nach unten und in Achsnähe. Die Ladung gegen Verrutschen sichern. Achs-, Stützlasten und das zulässige Gesamtgewicht dürfen nicht überschritten werden. Verstöße werden mit Bußgeldern und – ab 20 Prozent “Übergewicht” – mit drei Punkten in Flensburg geahndet. Wiegen vor dem Start vermeidet unnötigen Ärger. Wer den Wassertank erst auf dem Campingplatz auffüllt, spart überflüssige Kilos und Sprit.

Stimmt die Verbindung zwischen Caravan und Zugfahrzeug? Sitzt der Kupplungshaken der abnehmbaren Anhängerkupplungen fest. Ist der Kupplungskopf auf der Kugel eingerastet, die Schlingerbremse geschlossen? Sitzt das Abreißseil richtig, ist der Stecker verriegelt? Hat das Seil die richtige Länge? Es darf in Kurven nicht spannen, aber auch nicht schleifen. Das Stützrad muss hochgezogen und mit der Klemmschraube gesichert werden.

Ein letzter Check vor der Abfahrt schützt vor bösen Überraschungen. Sind alle Fenster und Dachhauben, Schränke, Türen und der Kühlschrank geschlossen, die Gasflasche zugedreht? Ist der Kühlschrank umgestellt? Die Antenne muss für die Fahrt herunter-, alle Stützen hochgeklappt, die Stufen eingefahren werden. Lose Gegenstände sind sicher zu verstauen, damit sie beim Bremsen nicht zum Geschoss werden. Und dann kann’s endlich losgehen…



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