Dienstag, 29. April 2008

Noch hat die Saison für Campingbetriebe nicht richtig begonnen, und schon kann sich das Team um die Geschäftsführer Hannelore von Ohlen, Walter von Ohlen und Dieter Lübberding über die höchste Auszeichnung, die je ein deutscher Campingbetrieb erhalten hat, freuen. Für den Campingpark Sanssouci zu Potsdam gab es das Qualitätssiegel Q§.

Brandenburg beteiligt sich als eines von weiteren elf Bundesländern damit am Programm „Service-Qualität Deutschland“. Der Campingpark Sanssouci hat als erstes und einziges Tourismus-Unternehmen in Brandenburg und sogar deutschlandweit das Siegel der höchsten Stufe erhalten. Weitere 23 Betriebe wurden mit dem Siegel der Stufe I und II ausgezeichnet.

Noch ist nicht selbstverständlich für Campingbetriebe, was der Campingpark Sanssouci seit Jahren systematisch betreibt: Ständige Verbesserung des Qualitätsmanagements ist Prinzip des modernen Führungsstils, und das merken die Gäste auf Schritt und Tritt. Nicht nur, dass sie an der Rezeption von geschulten Mitarbeitern erstmal mit einem besonderen Drink begrüßt und dann zu einem Standplatz mit originellen Namen geleitet werden. Auch die Hygiene, immer ein besonders heikler Punkt auf Campingplätzen, erfreut sich hier einer speziellen Betreuung und effizienter Behandlung. Selbst die Wegmarkierung, die in liebevoller Weise DDR-Geschichte mit Freizeitspaß verknüpft, zeugt von intensiver Sorgfalt, die die Betreiber auf alles legen, was ihren Betrieb betrifft.

Foto: Campingpark Sanssouci



Sonntag, 27. April 2008

Gerade zurück aus Japan, wo sie bei der Eisschnelllauf-Weltmeisterschaft als ZDF-Co-Kommentatorin beschäftigt war, konnte Gunda Niemann-Stirnemann zusammen mit Ehemann Oliver Stirnemann und Töchterchen Victoria jetzt bei LMC in Sassenberg Ihren Wunschwohnwagen abholen. Die weltbeste Eisschnellläuferin aller Zeiten testete schon im Vorjahr mit Ihrer Familie einen LMC Favorit 720 RBK, einen großen familienfreundlichen Wohnwagen mit separatem Kinderzimmer.

Als Oliver Stirnemann auf dem Caravan Salon in Düsseldorf die vielen technischen Möglichkeiten sah, die LMC dort – gerade zum Thema Wintercamping – in Düsseldorf vorstellte, war er vollkommen begeistert. Bald war der Vorschlag auf dem Tisch, alle – oder möglichst viele dieser technischen Details in einen neuen Caravan mit dem gleichen Grundriss (Favorit 720 RBK) einzubauen und diesen einem Dauertest vor allem unter dem Aspekt Wintertauglichkeit zu unterziehen.

Die LMC Entwicklungsabteilung machte sich an die Arbeit und heraus kam ein komplett ausgestatteter Wohnwagen mit Warmwasser- und Fußbodenheizung, innen liegendem Frisch- und Abwassertank, Lederpolstern, Drehsitzen mit Sitzheizung, Duomatic, Klimaanlage, Mover.

Familie Stirnemann machte sich mit Ihrem neuen Wohnwagen stolz auf den Heimweg nach Thüringen. Eine Woche später geht es in die Alpen, um die ersten gemütlichen Abende in Ihrem warmen Wunschcaravan auch im Schnee erleben und testen zu können. Auf dem Caravan Salon 2008 werden sie von Ihren ersten Erfahrungen berichten.

Foto: LMC



Donnerstag, 24. April 2008

Mobilität und der Wunsch vieler Camper nach Unabhängigkeit waren die Vorgabe bei der neuesten Entwicklung aus dem Hause Steckdaub. Viele Camper sind gerade in Hochwasser- und Naturschutzgebieten häufig dazu gezwungen, ihre Zelte im Herbst im wahrsten Sinne des Wortes abzubauen, andere wiederum wollen sich nicht unbedingt dauerhaft binden, aber dennoch die Vorteile eines Dauerstandzeltes genießen.

Mobilo, das transportables Dauerstandzelt, hat ein feuerverzinktes Chassis als Unterkonstruktion, auf der bereits ein Vorzeltboden aus wasserfesten Siebdruckplatten samt PVC-Bodenbelag serienmäßig verlegt ist. Die leicht demontierbaren Räder und die ebenfalls abnehmbare Zugdeichsel sorgen für eine nicht gekannte Unabhängigkeit, die mühelos justierbaren Schwerlaststützen für eine exakte Ausrichtung sowie einen sicheren Stand.

Darüber hinaus verfügt das Vorzelt, das ab 7350 Euro erhältlich ist, neben Reißverschlusstüren an der Vorder-/ Seiten- und an der Rückwand auch über drei Folienfenster (davon ein Folienfenster zum Öffnen) mit Reißverschlussfensterklappen. Das integrierte Doppeldach ermöglicht eine wirksame Isolation des Innenraums und verhindert weitestgehend Schwitzwasserbildung. Der serienmäßige Regenabweiser leitet das Wasser gezielt von der Dachfläche aus schwer entflammbarem Material ab.

Foto: Steckdaub



Mittwoch, 23. April 2008

Der slowenische Caravan-Hersteller geht mit überarbeiteten Modellen in die neue Saison. Auch der Adora wurde einem Facelifting unterzogen. Er ist jetzt noch frischer, sportlicher und geräumiger. Das moderne Innendesign bietet in jedem Bereich wohnliches Ambiente mit eleganten Farbkombinationen und hochwertigen Materialien.

Zu den Stärken des Adora 2008 gehören seine zehn Grundrisse mit Innenlängen von 4,64 m bis 5,64 m. Er bietet zwischen vier und sieben Schlafplätzen. Der Einstiegspreis liegt bei 13.700 Euro (462 PU), das Spitzenmodell der Reihe liegt bei rund 16.000 Euro (542 PU).

Der neue Adora rollt mit einem neuen modernen Außendesign in Alu-Glattblech und einem Polyesterdach für den Hagelschutz über die Straßen. Und das dank dem Alko Delta Chassis mit AKS auch mit erhöhter Fahrsicherheit. Nicht zuletzt überraschen die Slowenen beim Adora mit einem neuen Beleuchtungskonzept mit zusätzlichen Spots und indirekter Beleuchtung.

Foto: Adria Deutschland



Montag, 21. April 2008

Zum Areal des Legoland-Feriendorfs zwischen München und Stuttgart bei Günzburg gehört nun auch ein großzügiger Campingbereich direkt am Waldrand. Die komfortablen Stellplätze verfügen größtenteils über Stromanschluss. Insgesamt bietet der Campingbereich 200 Stellplätze für Wohnwagen, Wohnmobile und Zelte. Geöffnet ist der Stellplatz vom 27. Juni bis 9. November. Der Campingbereich ist täglich von 7 bis 23 Uhr erreichbar.

Er verfügt über zwei Sanitärräume mit Duschen und WC, zwei Spülküchen und eine Entsorgungsstation für Abwasser. Außerdem wird ein mobiler Brötchenservice zum Frühstück angeboten.

Campingfreunde, die das Legoland aber schon vor der Eröffnung des Feriendorfes entdecken wollen, müssen allerdings nicht bis zum Juni warten. Vorübergehend bis zum 27. Juni besteht die Möglichkeit, gegen eine Gebühr direkt am Park zu übernachten. Am Stellplatz gibt es einen Spielplatz, Toiletten, Waschgelegenheiten, Stromanschluss sowie die Möglichkeit zur Wassertankbefüllung bzw. Entleerung von Chemietoiletten.

Foto: Legoland Deutschland



Samstag, 19. April 2008

Der Deseo Lifestyle ist zum Caravan des Jahres 2008 gewählt worden. Dieser Preis wird jährlich von der größten holländischen Fachzeitschrift Kampeer & Caravan Kampioen ausgelobt, eine hochkarätige Jury, bestehend aus Fachjournalisten, Mitgliedern des holländischen Caravanclubs und weiteren Fachexperten entschied sich einstimmig für den Lifestyle.

Im Jury-Bericht heißt es: „Der Deseo Lifestyle schwört allen spießigen, kleinbürgerlichen Merkmalen eines Wohnwagens endgültig ab. Die Art und Weise, auf welche die Designer mit Licht und Raum umgegangen sind, lässt einen fast ganz vergessen, dass es sich bei diesem Entwurf um eine mobile Unterkunft handelt. Trotzdem ist die Jury davon überzeugt, dass dieses Konzept die Fantasie sowohl jugendlicher Campingliebhaber als auch vitaler Senioren anregen wird.“

Einen besseren Fürsprecher für den Wohnwagen an sich könne man sich gar nicht wünschen. Der Lifestyle präsentiere eine neue Caravangeneration: Harmonische Materialkombinationen durch Design-Holzoptik und Stoffe in Erdtönen, viel Licht und Helligkeit im ganzen Caravan und jede Menge ungewöhnlicher Detaillösungen.

Foto: Knaus Tabbert Group



Donnerstag, 17. April 2008

Wer kennt das aufblasbare Gewächshaus, den Infrarot-Ozon-Kamm, die faltbare Schubkarre, essbaren Tee, den Roboter zur Dachrinnenreinigung, die Taucherflosse mit Gangschaltung oder die blühende, schallschluckende Pflanzwand? Diese und weitere 20.000 Produkte für alle Lebensbereiche und viele tolle Sonderschauen bieten die rund 1.500 Maimarkt-Aussteller den Besuchern in 47 Hallen und auf dem großen Freigelände an elf Tagen vom 26. April bis 6. Mai.

Maimarkt – das ist das Mannheimer Original, das 3-D-Erlebnis, eine Mischung aus Einkaufsparadies und Kurpfälzer Lebensfreude, von Information, Musik und Show, Politik und Sport. Hier gibt es Nützliches und Schönes, Neues und Bewährtes. Hier können Verbraucher ausprobieren und direkt vergleichen, sich informieren und beraten lassen.

Beim Familienausflug auf den Maimarkt werden alle fündig. Es gibt Tipps und Beratung zum Bauen, Energiesparen, Urlauben und für die Gesundheit. Es gibt lebende Werkstätten der Handwerksinnungen, Reitwettbewerbe mit Olympiasiegern und Weltmeistern, Verbrauchernews, Köstlichkeiten aus dem Schlemmerland, Unterhaltung im Festzelt, Medien live, Spiele-Welten, Autoschau, Streichelzoo, Tier-Vorführungen, Gewinnspiele, Blutzuckermessungen und am Haupteingang einen betreuten Kindergarten.

Und natürlich wurde auch speziell an die Camper gedacht. Zum einen gibt es in Halle 10 unter dem Motto Freizeit, Hobby, Sport allerlei Nützliches in Sachen Campingbedarf, zum anderen werden auf dem Freigelände Caravane, Zubehör und Vorzelte im Rahmen des Maimarkts präsentiert.

Foto: Maimarkt Mannheim



Dienstag, 15. April 2008

Der klassische Campingstuhl mit hoher Lehne gehört zum meistgenutzten Zubehör im Caravan. Die Fachzeitschrift Caravaning versammelte zwölf Markenstühle für einen Vergleich in Sachen Komfort, Stabilität, Handling und Transport. Ein guter Campingstuhl muss natürlich einiges mitmachen. Er soll leicht und doch stabil sein, er soll Komfort am Tisch und beim Relaxen bieten.

Nach diesen Anforderungen richteten sich auch die Testkriterien. Im Testfeld tummelten sich zwölf Probanden, jeweils zwei kamen aus dem gleichen Haus. Diese sechs Marken – Bel Sol, Camp4, Crespo, Dukdalf, EA, Lafuma – gehören laut Caravaning zur Spitze des europäischen Campingmöbelbaus und sind in fast allen Zubehörkatalogen gelistet. Beim Preis rangieren sie zwischen 40 und 95 Euro.

Zwei Ausführungen unterscheidet man heute bei den Spitzenstühlen. Den Klassiker, bei dem jeweils Vorder- und Hinterbeine durch einen Bügel am Boden verbunden sind, und die Campingstühle mit Einzelbeinen, oft in Vierkant-Alu, die konstruktiv aufwändiger sind. Unterschiede gibt es im Bespannungsmaterial. In der Regel werden hochfeste Gittergewebe aus Polyester verwendet. Bezüge aus Baumwollstoff oder ähnlichem findet man nicht mehr. Im Test standen ausschließlich Campingstühle mit hohen Rückenlehnen, fünf mit Einzelbeinen, sieben mit Bügelbeinen. Außer Lafuma traten alle Marken mit beiden Bauarten an.

Am besten schnitt der Supreme Ergo von EA Metallbau ab. Vier der acht Tester wählten ihn auf den ersten Platz. Drei weitere Tester sahen ihn als den drittbesten Stuhl an.

Foto: EA Metallbau



Sonntag, 13. April 2008

Der dänische Zelthersteller Isabella hat seiner zweiten Marke Ventura Camping ein völlig neues Gesicht verliehen. Der Name bleibt, das Logo wurde jedoch überarbeitet und wirkt deutlich edler. Dass diese Marke zu Isabella gehört, war dem Endkunden bisher nur bei genauem Lesen des Kataloges ersichtlich. Dies hat sich mit dem neuen Katalog geändert. Bereits auf der Umschlagseite ist jetzt der Hinweis zu finden: Your Travel Companion – Member of Isabella Group“.

„Mit diesem offensichtlichen Bekenntnis wollen wir klarstellen, dass es sich bei Ventura um hochwertige Produkte aus gutem Hause handelt“, heißt es von Isabella.Doch nicht nur am Logo, sondern auch an den Zelten wurde gearbeitet. So kommt das Modell mit einem neuen Gesicht daher.

Das Ganzvorzelt ist aus hochwertigem TenCate-Gewebe gefertigt und für Reise-, Saison und Dauercamping.
bestens geeignet. Mit seiner Farbkombination aus Stahlblau und Vanille macht es Lust auf den Urlaub am Meer. Alle Front- und Seitenteile sind zu einer Veranda abklappbar oder komplett herausnehmbar. Ein Moskitonetzfenster mit Folienklappe in einer Seitenwand sorgt für optimale Entlüftlung . Zur Serienausstattung gehören Vordachgestänge, schraubenfreie FixOn-Beschläge, Gardinen, Windblende, Radkastenabdeckung, Abspannmaterial, Zelt- und Gestängesack und Heringsbeutel.

Das Gestänge ist wahlweise aus Stahl oder Glasfiber hergestellt. Als Sonderzubehör ist ein Anbau, der wahlweise an der linken oder rechten Seitenwand montiert werden kann, erhältlich. Lieferbare Größen: Pacific 300 mit 800 bis 1150 cm bei 300 Zentimetern Tiefe und Pacific 250 mit 850 bis 1075 cm bei 250 Zentimetern Tiefe.

Foto: Ventura Camping



Freitag, 11. April 2008

Familienkutsche, Offroad-Maschine oder PS-Protz gefällig? Fünf Zugmaschinen hat die Zeitschrift Caravaning unter die Lupe genommen. Die unterschiedlichen Autos erfüllen ganz verschiedene Wünsche. So verschieden die Ansprüche beim Kauf eines Caravans sind, so verschieden sind sie auch, wenn ess um den passenden Zugwagen geht.

Der Toyota Auris (Foto) soll die heißt umgekämpfte Golfklasse aufmischen und stellt sich dabei gar nicht schlecht an. Der Nissan X-Trail hingegen spielt am anderen Ende der Skala – bei den bulligen SUVs. Während der Mazda 5 als sportliche Familienkutsche die Familienkasse nicht allzu sehr angreift (Grundpreis: 27.600 Euro), kommt der kurze Mitsubishi Pajero schon ein bisschen teurer (36.690 Euro) – dafür hat er aber auch ordentlich Dampf unter der Haube und steckt auch im Gelände eine Menge weg. Wer noch ein bisschen tiefer in die Tasche greifen kann, dürfte sich für den BMW X5 interessieren, der mit bulligen 235 PS zu Werke geht und im Grundpreis bei knapp 52.000 Euro liegt.

Das im Solobetrieb sehr gute, komfortable Fahrwerk des Toyota könnte für die Gespannfahrt etwas straffer ausgelegt sein. Für den Gepäcktransport gibts in Größe, Variabilität und Nutzbarkeit nur Normalkost. Echten Luxus in dieser Klasse bietet aber das beim Top-Modell Executive serienmäßige, schlüssellose Zugangs- und Startsystem. Die geräumige Karosserie, die sicheren Fahrleistungen im Gespann und die umfangreiche Serienausstattung stempeln den X-Trail zu den Top-Angeboten unter den SUV-Zugwagen.

Als kompakten und äußerst geländegängigen Zugwagen mit souveränen Zugeigenschaften, für die der Besitzer allerdings mit hohem Verbrauch bezahlt, bewerten die Tester den Pajero.Der Mazda überzeugte durch seine Flexibilität und das stabile Fahrverhalten im Gespann. Der BMW schließlich ist zwar nur eingeschränkt geländetauglich, aber bärenstark. Er taugt vor allem für die Straße.

Foto: Toyota



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