Freitag, 8. Februar 2008
Der Schreinermeister Gerhart Bürstner begann 1958 in seiner Werkstatt, im Ortsteil Neumühl, mit der Fertigung von Wohnwagen. Aus diesem Anlass präsentierte Bürstner auf der CMT den Oberklasse-Caravan Trecento in neuer Optik. Schon auf den ersten Blick beeindruckt das Fahrzeug mit seiner exklusiven Lackierung und vermittelt ein Gefühl von Exklusivität, besonders in der Variante “Champagner”, die neben einer silberfarbenen Lackierung optional angeboten wird.
In Kehl sieht man diese Variante als Ausdruck eines Lebensstils, der die optischen Merkmale des Trecento noch besser unterstreicht. Für den Aufbau wurde Glattblech gewählt. Leichtmetallräder, die einteilige Eingangstür und die dritte Bremsleuchte in Form des Bürstner- Logos werten den neuen Trecento auf.
Im Innenraum glückt den Designern das Kunststück, sowohl Eleganz, als auch Gemütlichkeit zu vermitteln. Die Möbelkonstruktion mit Echtholzrahmen verleiht dem Raum seinen edlen Charakter, was durch die strukturierten Möbeleinlagen, im Dekor “Mooreiche”, nochmals verstärkt wird. Gelungener Kontrast dazu sind die perlmuttfarbenen Einlagen in den Küchenmöbeln. In der Küche beeindruckt der Trecento mit der neuesten Dometic-Kühlschrank-Generation. Besonders elegant wirkt die indirekte Beleuchtung und gemütlich wird es wieder auf den Sofas, für die hochwertige Materialien verwendet wurden, ebenso wie im Schlafbereich Zonen-Kaltschaummatratzen in den Festbetten eingesetzt werden. Diese Matratze ist in sieben Liegezonen eingeteilt, die individuell auf die unterschiedlichen Bedürfnissen der einzelnen Körperregionen abgestimmt sind. Der abnehmbare Matratzenbezug ist waschbar und aus antiallergenem Material.
Die umfangreiche Serienausstattung von Bürstners Geburtstagsgeschenk beinhaltet die Dunstabzugshaube in der Küche, einen gekettelten Teppichboden, Tagesdecken, praktische Wandtaschen, die Truma-Therme, einen 40 l Wassertank, Stabilformstützen sowie die Antischlingerkupplung AKS von AL-KO. Den neuen Trecento wird es in fünf unterschiedlichen Grundrissen , als 460 TS, 470 TL/TS, 525 TS und 525 TL geben. Die Preise beginnen bei rund 19.100 Euro.
Dienstag, 5. Februar 2008
Ein Auto ohne Autoradio ist schier unvorstellbar. Unterhaltung, Musik und nicht zuletzt Informationen zum Verkehrsgeschehen machen es zu einem unverzichtbaren Zubehör. Als mit einmal mein Autoradio geklaut wurde, hing ich mir ein Duschradio an den Innenspiegel, um nicht ganz auf die Geräuschlisse verzichten zu müssen. Vor 75 Jahren, im Februar 1933, wurde erstmals ein Autoradio auf der Berliner Autoausstellung präsentiert.
Die Entwicklung vom Luxusartikel, der etwa ein Drittel des Preises eines Autos kostete, zum erschwinglichen Standardzubehör, an dem nur noch die Fülle der High-Tech-Features luxuriös zu nenen ist, setzte allerdings erst in den 60er Jahren ein. Eine entscheidende Rolle spielte bei der Einführung des Autoradios die Traditionsfirma Blaupunkt. Das erste Radio war fernbedienbar, aber für die meisten Menschen auch weit entfernt.
Für die etwa 400 produzierten “Super 5″ nahm die Werbung die oberen Zehntausend ins Visier. In den 50er Jahren begann die Massenmotorisierung und mit ihr kamen das erste UKW-Autoradio und Dutzende Gerätevarianten auf den Markt. Aus dem Luxus-Accessoire wurde der “liebste Autokamerad”. Bis 1959 hatte die Firma erst eine Million Autoradios verkauft, heute ist das 100-millionste Autoradio schon längst eingebaut worden.
Sonntag, 3. Februar 2008
Sieben Caravans der Familienklasse (1,6 Tonnen, bis acht Meter) hat der ADAC jetzt einem kritischen Blick unterzogen. Testsieger wurde der Tabbert Da Vinci mit der Note 2,0. Aber auch die anderen Kandidaten brauchen sich nicht zu verstecken. Zwischen dem Testsieger und dem Schlusslicht Hobby Excellent liegt nur eine halbe Notenstufe. Die Wohnwagen, für die der ADAC einen praxisnahen Vergleichspreis zwischen 15.623 Euro (Eifelland Holiday) und 18.568 Euro (Fendt Saphir) ausgerechnet hat, wurden in sechs Kategorien bewertet.
Wichtigstes Kriterium mit 24 Prozent Gewichtung war für die Tester der Wohnwert. Dabei holten der Tabbert und der Fendt die meisten Punkte, dicht gefolgt vom Hobby und vom Dethleffs Camper Lifestyle. Geprüft wurden bei diesem Kriterium vor allem die familientypischen Eigenschaften, aber auch Betten und Sitzgruppen, die Küche sowie die sanitären Einrichtungen.
Mit 18 Prozent Gewichtung galt der Fahrsicherheit ebenfalls große Aufmerksamkeit. Bleibt der Anhänger sauber auf Kurs oder neigt er dazu an der Anhängerkupplung nach links oder rechts zu ziehen und damit zu schlingern? Eine wichtige Aussage dazu liefern die Fahrdynamik-Kennwerte, die aus dem so genannten Gierträgheitsmoment und der Deichsellänge berechnet werden. Klare Sieger in dieser Disziplin waren der Knaus Südwind (1,5) und Eifelland Holiday (1,9). Alle anderen Kandidaten erhielten gute Noten, wenngleich der Hobby mit 2,7 etwas zurücklag. Den kompletten Test gibt es im Netz.
Freitag, 1. Februar 2008
Die Statistik ist erfreulich, weniger Menschen starben im vergangenen Jahr auf Deutschlands Straßen. Nach Ansicht des Auto Club Europa nehme der Rückgang der Zahl der Verkehrstoten aber keineswegs den Handlungsdruck für weitere Maßnahmen auf dem Gebiet der Unfallverhtung. “Wir verdanken de jüngste positive Entwicklung nicht allein den Fortschritten in der allgemeinen Verkehrssicherheit, sondern vor allem den optimierten Rettungsdiensten und den Innovationen im Bereich der Unfallmedizin”, so ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner.
So sollten beispielsweise alle Neuwagen unabhängig von ihrer Klasse serienmäßig mit elektronischen Stabilitätsssicherheitsprogrammen (ESP) ausgerüstet werden. Der ACE fordert außerdem, Lkws mit sensorischen gesteuerten Notbremsen zu versehen, um folgenschwere Auffahrunfälle unterbinden zu können. “Ansonsten brauchen wir eine Unfallverhütungsstrategie unter anderem zur Entschleunigung des Verkehrs durch moderne Steuerungstechnik”, so der Sprecher.
Um die Zahl der Verkehrstoten weiter zu verringern, setzt der Club auch auf die baldige Einführung des so genannten E-Calls. Das System löse zum Zeitpunkt des Unfalls die Alarmierung der Rettungsstelle automatisch aus und sorge für die unmittelbare Ortung der Unfallstelle.