Mittwoch, 7. November 2007
Es fing alles 1957 in einer ehemaligen Duisburger Kaserne an. Dort wurde in Einzelanfertigung der erste Wohnwagen gebaut. Mit dem “Weltbummler” begründete Erwin Kiel die Firma T.E.C. Deren Name leitet sich aus den Initialen der späteren Firmenchefs Wolfgang und Horst Thrun ab, die mit der Firma Eicker-Wohnwagen fusionierten.
Auch im Jubiläumsjahr gibt es noch die Baureihe “Weltbummler”. Allerdings wurde sie zum Geburtstag gründlich überarbeitet. Sechs Grundrisse warten mit qualitativ hochwertigem Design auf. Zwei Einzelbett-, zwei Doppelbett- und zwei Etagenbettwagen gibt es in dieser hochwertigen Baureihe. Außergewöhnlich und edel fahren die Caravane in Himmelgrau und Weiß oder auch in Dunkelblau/Weiß vor.
Jährlich werden rund 600 Wohnmobile und 2000 Caravane produziert. Fast die Hälfte geht ins europäische Ausland. T.E.C. versteht sich als Marke für junge Aktive und solche, die in ihrem Herzen jung geblieben sind.
Fotos: T.E.C.
Montag, 5. November 2007
Im Oktober 1950 gründete Robert Brand die Brand & Co Textilgesellschaft in Bielefeld. Die Herstellung einer breiten Palette von Artikeln aus technischen und Schwergeweben bestimmte die Aufbauphase in der Nachkriegszeit. Eine Färberei und Ausrüstung für die selbst hergestellten Gewebe kam auf dem heutigen Firmensitz in Preußisch Oldendorf hinzu. Planen und Zelte aller Art für den Inlandsbedarf, den Export und öffentliche Auftraggeber stellten das Produktsortiment in den 50er Jahren dar.
Mit dem Aufkommen der längeren Urlaubszeiten und dem Camping als Urlaubsform wurden Anfang der 60er Jahre die ersten modernen Steilwandzelte entworfen und produziert. Die Ausrichtung auf Produkte für den Freizeitmarkt wurde immer wichtiger, umfasste ab den späten 60er Jahren vom kleinen Zwei-Personen-Zelt bis zum aufwändigen Vorzelt ein breit gefächertes Angebot.
Seit 1960 wurden für die Freizeitmärkte Europas rund 930.000 Bungalow- und Hauszelte sowie über 350.000 Wohnwagen-Vorzelte produziert. Nicht zuletzt ist dies ein Ergebnis von fast 60 Jahren Qualitätsbewusstsein, Erfahrung und Innovation von Brand.
Dazu gehört beispielsweise auch das Safit TL, wobei die zwei Buchstaben für Travel Light stehen. Das Vorzelt hat ein Aluminium-Leichtgestänge, denn jedes Kilogramm weniger hilft eine Überschreitung des Ladegewichts zu vermeiden und erleichtert den Aufbau. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Foto: Brand
Samstag, 3. November 2007
Mit dem Royal Hacienda hat der schwedische Hersteller Kabe bereits den längsten Wohnwagen Europas gebaut. Er hat eine Gesamtlänge von 11,2 Metern, ist knapp zwei Meter hoch, 2,35 Metern breit und bietet eine Wohnfläche von 22 Quadratmetern.
Nun haben sich die Schweden wieder etwas Spezielles einfallen lassen: Der Kabe Royal Tower ist ein Wohnwagen mit zwei Etagen. Der 8,2 Meter lange Wagen ist 4,4 Meter hoch. Somit hat auch das obere Stockwerk volle Stehhöhe. Im Erdgeschoss liegen Wohnzimmer, Küche mit Frühstücks-Dinette und Schlafzimmer. Im Obergeschoss befindet sich der Relax-Raum mit L-förmigem Sofa, Barschrank und Weinkühler.
Vor knapp 50 Jahren war an solche Dimensionen noch nicht zu denken.1958 tüftelte Kurt Blomqvist in der heimischen Garage an einem Wohnwagen für den Familienurlaub. Er hatte das Zelten satt. Das erste Modell verkaufte er, doch für die Ferien baute er einen neuen Wagen. Der Leiter der Flugverwaltungsüberwachung in Jönköping hatte praktisch keine Freizeit mehr. Während die Familie verschiedene Campingplätze genoss, baute er in der Garage weiter. Es entstand der Kabe Komet 250, 2,4 Meter lang und 1,8 Meter breit. Die Wurzel für das nach seinen Initialen benannte Unternehmen war gelegt. Noch heute bestimmt der Siebziger dessen Geschicke – als Vorstandsvorsitzender.
Foto: Kabe
Donnerstag, 1. November 2007
Wintercamping erfreut sich zwar wachsender Beliebtheit, aber es gibt ja auch Caravaner, die ihrem Gefährt eine Pause gönnen. Für sie hält der ADAC Tipps bereit, damit der Wohnwagen gut durch den Winter kommt.
Natürlich sollte der Caravan gewaschen, von innen gesäubert und möglicherweise mit Lackpflegemittel konserviert werden. Lackschäden ausbessern, den Unterboden kontrollieren und rostgefährdete Stellen dabei behandeln. Es ist sinnvoll die Gummidichtungen mit Talg und Paraffin einzuschmieren sowie die Gelenke vom Bremsgestänge und die Scharniere der Kurbelstützen zu fetten.
Vor der Winterpause müssen die Wasserbehälter, Leitungen und Pumpen entleert werden. Auch sollte überprüft werden, ob die Gasflaschen geschlossen sind. Die Zwangsentlüftung soll den ganzen Winter über geöffnet gehalten werden. Gleiches gilt für Türen und Klappen, damit die Luft zirkulieren kann.
Räder und Achsen werden durch das Herunterkurbeln der Stützen entlastet. Dann den Wagen aufbocken und alle vier Wochen die Räder um eine Vierteldrehung bewegen, um Standschäden zu vermeiden. Der Luftdruck sollte um 0,5 bar über dem Normalwert liegen. Den Wohnwagen nur in einem trockenen Raum abstellen, sonst lieber im Freien auf einem geeigneten Stellplatz. Abdeckplanen sind so aufzulegen, dass die Belüftungsöffnungen nicht verdeckt werden.
Sind Schäden am Wohnwagen entstanden, sollten sie sofrt repariert werden. Noch ist der Andrang in den Werkstätten nicht so groß wie im Frühjahr.